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Fed im Fokus 29.01.2026 21:03:00

Darum holt der Euro seine zwischenzeitlichen Verluste zum Dollar wieder auf

Darum holt der Euro seine zwischenzeitlichen Verluste zum Dollar wieder auf

Nach einem Tagestief von 1,1906 US-Dollar wurde zuletzt mit 1,1954 US-Dollar ein Tick mehr bezahlt als zur gleichen Zeit am Vortag. Die Gemeinschaftswährung Euro blieb damit ihrem höchsten Stand seit dem Jahr 2021 nahe, der am Dienstag mit 1,2081 Dollar erreicht worden war.

Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zwischenzeitlich auf 1,1968 (Mittwoch: 1,1974) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete zu diesem Kurs 0,8355 (0,8351) Euro.

Anleger wurden am Donnerstag eine Zeit lang von den geopolitischen Drohungen der USA verunsichert. Deren Außenminister Marco Rubio hat dem Iran mit einem militärischen Präventivschlag gedroht, falls die Führung in Teheran Angriffe auf US-Einrichtungen plane. Irans Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf warnte US-Präsident Donald Trump vor den Folgen eines Angriffs.

Gedämpft wurde die Risikobereitschaft an den Finanzmärkten auch von einbrechenden Microsoft-Aktien, nachdem der Softwareriese mit nachlassendem Wachstum neue Sorgen rund um KI-Investitionen schürte. Der Dollar wird in solchen Zeiten als sicherer Hafen gesucht, aber die erste Aufregung legte sich auch am US-Aktienmarkt wieder.

Die Zinsentscheidung in den USA hatte am Devisenmarkt keine großen Nachwehen mehr. Die Notenbank Fed hatte dort am Vortag den Leitzins wie erwartet nicht weiter gesenkt und in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belassen. Zudem hatte sie keine klaren Hinweise auf eine unmittelbar bevorstehende Zinssenkung gegeben.

Nach Einschätzung von Experten der Dekabank haben die US-Währungshüter die wirtschaftliche Entwicklung des Landes etwas positiver bewertet. Außerdem gehe aus der Stellungnahme der Notenbank zur Zinsentscheidung hervor, dass die Lage auf dem Arbeitsmarkt etwas besser eingeschätzt werde.

/tih/he

NEW YORK (dpa-AFX)

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