NFT-Hype 14.01.2022 22:38:00

NFT-Marktplatz OpenSea erhält in Finanzierungsrunde millionenschweres Investment

NFT-Marktplatz OpenSea erhält in Finanzierungsrunde millionenschweres Investment

• Interesse an NFTs nimmt im vergangenen Jahr zu
• OpenSea profitiert von NFT-Trend
• NFT-Marktplatz nimmt in Finanzierungsrunde 300 Millionen US-Dollar ein

NFT-Hype in 2021

Im vergangenen Jahr nahm das Interesse an und die Beliebtheit von Non-Fungible Tokens (NFTs) rasant zu. Bereits im Frühjahr zog die Versteigerung von Jack Dorseys erstem Tweet die Aufmerksamkeit auf sich - im Laufe des Jahres folgten weitere spannende Nachrichten. Immer mehr Unternehmen starteten 2021 auf dem NFT-Markt oder bauten ihr Engagement dort aus. So lancierte Disney zu seinem zweijährigen Jubiläum des Streamingdienstes Disney+ eine eigene NFT-Kollektion unter dem Motto "Goldene Momente", die AB InBev-Marke Budweiser stellte ihre erste eigene NFT-Kollektion vor, deren Wert nach einem schnellen Ausverkauf rasant anstieg, und Sportartikelhersteller adidas wagte mit NFTs den Sprung in die virtuelle Welt Metaverse. Im Dezember erreichte der NFT-Trend dann auch die Börse und der erste NFT-ETF nahm den Handel an der Wall Street auf. Daneben verstärkte sich US-Sportartikelhersteller Nike durch die Übernahme eines NFT-Herstellers, Vodafone verkaufte den digitalen Code der ersten SMS der Welt, das Auktionshaus Christie's versteigerte einen NFT von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales, der unter anderem den Quellcode des ersten Wikipedia-Eintrags beinhaltet und mit 1.893 NFTs, die zu verschenken waren, sprang auch das US-amerikanische Unternehmen PepsiCo auf den NFT-Trend auf, bei dem Konkurrent Coca-Cola bereits mitmachte. Und das ist bei weitem nicht alles an spannenden Nachrichten vom NFT-Trend aus dem letzten Jahr. Vor wenigen Tagen gab es des Weiteren auch Berichte, der US-Videospielhändler GameStop wolle in das NFT-Geschäft einsteigen.

OpenSea profitiert vom NFT-Trend

Ein Unternehmen, das von diesem Trend profitiert, ist der NFT-Marktplatz OpenSea. Das Unternehmen wurde 2017 vom heutigen CEO Devin Finzer und von Alex Atallah, heute CTO, gegründet und bezeichnet sich selbst als weltweit ersten und größten digitalen Marktplatz für Krypto-Sammlerstücke und Non-fungible Tokens. Derzeit beschäftigt OpenSea nach eigenen Angaben 70 Mitarbeiter, besitzt mehr als 600.000 User, bietet mehr als zwei Millionen Kollektionen und mehr als 80 Millionen NFTs. Bereits Ende des vergangenen Jahres knackte OpenSea die Marke von zehn Milliarden US-Dollar beim Transaktionsvolumen.

"Im Jahr 2021 sahen wir, wie die Welt zu der Idee erwachte, dass NFTs die Grundbausteine für brandneue Peer-to-Peer-Ökonomien darstellen. Sie geben Benutzern mehr Freiheit und Eigentum an digitalen Gütern und ermöglichen es Entwicklern, leistungsstarke, interoperable Anwendungen zu entwickeln, die den Benutzern einen echten wirtschaftlichen Wert und Nutzen bieten", schreibt OpenSea Anfang Januar in einem Blog-Beitrag. Deshalb wolle OpenSea zum Ziel für diese "neuen offenen digitalen Volkswirtschaften" werden, "um zu gedeihen und den freundlichsten und vertrauenswürdigsten NFT-Marktplatz der Welt mit der besten Auswahl aufzubauen".

Neue Finanzierungsrunde

Um seine Vision zu beschleunigen, hat OpenSea bei einer Finanzierungsrunde 300 Millionen US-Dollar eingenommen und kam damit auf eine Bewertung von 13,3 Milliarden US-Dollar. Die Finanzierungsrunde wurde laut OpenSea von den Investment-Unternehmen Paradigm und Coatue unter Beteiligung neuer und bestehender Investoren angeführt. "Wir freuen uns, mit diesen unglaublichen Partnern, Denkern und Entwicklern zusammenzuarbeiten, die zusammen umfassende Erfahrungen mit Web3, NFTs und erstklassigen Verbrauchererlebnissen mitbringen.", erklärt OpenSea in seinem Blog-Beitrag. Das Geld aus der neuen Finanzierungsrunde soll laut OpenSea für vier Ziele verwendet werden.

Hierfür soll das Geld eingesetzt werden

Eines von OpenSeas Zielen im neuen Jahr 2022 ist die beschleunigte Produktentwicklung und Verbesserung der Nutzererfahrung. OpenSea will NFTs einem breiten Verbraucherpublikum zugänglich machen und stellte dafür Shiva Rajaraman, der zuvor bei Meta tätig war, als neuen VP of Product ein. Man konzentriere sich bei OpenSea darauf, "die Eintrittsbarrieren für NFTs zu senken", indem Funktionen und vereinfachte Abläufe eingeführt würden, "die die Komplexität der Blockchain abstrahieren", so OpenSea in seinem Blog-Beitrag. "Wir beschleunigen auch unseren Multi-Chain-Support und priorisieren Verbesserungen, um Menschen zu helfen, ihre NFTs mit besseren Tools, Analysen und Präsentationen zu entdecken, zu verwalten und zu präsentieren."

OpenSea will außerdem seine "Bemühungen in den Bereichen Kundensupport, Vertrauen und Sicherheit sowie Stabilität und Integrität der Website" ausbauen. Dies umfasse sowohl Investitionen in Produkte als auch technische Investitionen, "um Systeme zu ermöglichen, die unsere Benutzer schützen und stärken, sowie erhebliche Investitionen in den persönlichen Kundensupport". Der Kundensupport und die Vertrauens- und Sicherheitsteams seien bereits vergrößert worden - bis Ende des Jahres solle sich das Team mehr als verdoppeln.

Daneben will OpenSea das gesamte NFT-Ökosystem erweitern. "In diesem Quartal starten wir ein Zuschussprogramm, das uns die Möglichkeit gibt, Entwickler, Bauherren und Schöpfer, die die Zukunft des NFT-Raums gestalten, direkt zu unterstützen.", so OpenSea. Ziel sei es, "die Größe und das Wachstum des breiteren NFT-Ökosystems zu fördern, einschließlich der Erhöhung des Profils aufstrebender Entwickler und der Investition in die Menschen, die den NFT-Raum heute zum Besseren gestalten."

Angesichts des stark wachsenden NFT-Ökosystems und des rasant gestiegenen Transaktionsvolumens von OpenSea - im Jahr 2021 ist dieses den Angaben des Unternehmens zufolge um das 600-fache gestiegen - will der NFT-Marktplatz auch sein Team vergrößern. "Aber wir fangen gerade erst an - und wir müssen unser Team schnell skalieren!", schreibt OpenSea in seinem Blog-Beitrag und weist dabei auch gleich darauf hin, dass das Unternehmen in allen Bereichen Leute, die "motiviert sind, das Ziel für neue offene digitale Volkswirtschaften aufzubauen", sucht.

Redaktion finanzen.at

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