Bitcoin vs. Bananen 27.04.2020 22:23:00

Self-Made-Milliardär Mark Cuban vergleicht Bitcoin mit Bananen

Self-Made-Milliardär Mark Cuban vergleicht Bitcoin mit Bananen

• Cuban kauft lieber Bananen statt Bitcoin
• Die Blockchain entwickelt sich zu langsam
• Politik der Notenbanken bringt Hoffnung

Schon in der Vergangenheit hat sich Mark Cuban, der Besitzer des Basketballteam Dallas Mavericks, sehr kritisch zu Krytowährungen und Bitcoin geäußert. Der Self-Made-Milliardär bemängelt dabei stets die begrenzten und komplizierten Anwendungsmöglichkeiten der digitalen Währung.

Cuban vergleicht Bitcoin mit Bananen

So bemängelte der ‚Shark Tank‘-Star kürzlich in einem Podcast mit dem Krypto-Experten Anthony Pompliano abermals das komplizierte Konzept rund um Bitcoin. Dabei sagte der Milliardär schon in einem Interview im September gegenüber Wired.com, dass er sogar "lieber Bananen als Bitcoin haben würde", weil Bananen zumindest noch einen inneren Wert hätten. Diese Meinung erneuerte der Milliardär nun auch im sogenannten "The Pomp Podcast" und sagte: "Es ist einfacher, mit Bananen als Rohstoff zu handeln als mit Bitcoin. Und ich kann diese Banane immer noch essen, bevor sie schlecht wird, und so mein ganzes Kalium für mein Training bekommen."

Der Milliardär bemängelt die Komplexität…

Auf die von Pompliano gestellte Frage, was es benötigen würde, um seine Meinung zu Bitcoin zu ändern, antwortete Cuban: "Es müsste so einfach zu bedienen sein, dass es für jeden ein Kinderspiel ist". "Es müsste erstmal völlig reibungslos und für alle verständlich sein." So einfach, dass es auch "Oma machen könnte", so der Krypto-Skeptiker im Podcast. Erst "dann könnte man sagen, es ist eine Alternative zu Gold als Wertspeicher. […] Mit Gold hat man zumindest Goldmünzen - ich könnte Goldbarren als Möbel verwenden", so Cuban weiter.

… und die zwanghafte Verknüpfung mit Fiat-Geld

"Sie müssen [Bitcoin] ausgeben können, denn im Moment müssen Sie es noch für alles konvertieren, was Sie benötigen. Und solange Sie es umrechnen müssen, sind Sie immer noch auf Fiat-Geld angewiesen", so der TV-Star im Podcast. "Die Tatsache, dass wir so viel darüber streiten […], beweist nur, dass es schwierig ist", so Cuban in Bezug auf die Komplexität der Kryptowährung.

TV-Star kritisiert die langsame Entwicklung der Blockchain

Auch wenn sich Mark Cuban extrem kritisch über Bitcoin äußert, ist er dennoch ein großer Befürworter der Blockchain-Technologie. Dabei bemängelt er jedoch den, in seinen Augen, viel zu langsamen Entwicklungsprozess. "Blockchain ist eine großartige Gelegenheit, aber in Wirklichkeit haben wir nicht gesehen, dass Blockchain-Anwendungen wirklich auf dem Vormarsch sind, [denn] es gibt Unsicherheiten bei all den verschiedenen Arten von Kryptos und den ganzen Argumenten zwischen ihnen allen", so die Meinung des Self-Made-Milliardärs zur Blockchain-Technologie.

Die letzte Chance für Bitcoin?

Trotz der harschen Kritik, die Mark Cuban im "The Pomp Podcast" gegenüber Bitcoin geäußert hat, sieht der Milliardär nun doch noch eine letzte Chance, die den Bitcoin bald beflügeln könnte. "Zum potenziellen Vorteil von Bitcoin: Wenn alle in die [digitale Währung] gehen, weil wir so viel Geld drucken und es globale Auswirkungen gibt, hat der Bitcoin einiges zu verarbeiten, und wenn wir es nicht tun, hat auch der Bitcoin nichts", so Cuban in Bezug auf den Bitcoin und seiner möglichen Funktion als "sicherer Hafen" bzw. Inflationsschutz.

Pierre Bonnet / Redaktion finanzen.at

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