Mega-Kursziel 12.12.2019 21:38:00

Tim Draper bekräftigt seine unglaubliche Prognose von 250.000 US-Dollar für den Bitcoin

Tim Draper bekräftigt seine unglaubliche Prognose von 250.000 US-Dollar für den Bitcoin

• Tim Draper bekräftigt Bitcoin-Ausblick
• Halvening steht an
• Zunehmende Verbreitung erwartet

Es war im April 2018, als Risikokapitalgeber Tim Draper für den Bitcoin das Mega-Ziel von 250.000 US-Dollar bis zum Jahr 2022 ausrief. Zur historischen Einordnung: Kurz zuvor, nämlich Ende 2017 hatte der Krypto-Hype seinen Höhepunkt erreicht und der Bitcoin-Kurs konnte an der 20.000-Dollar-Marke kratzen. Im Verlauf des Jahres 2018 brach er jedoch deutlich ein.

Mitte September 2019 erklärte der Bitcoin-Bulle sogar, die Prognose von 250.000 Dollar für die weltweit beliebteste Kryptowährung sei noch zu gering. Allerdings hatte er kurz zuvor seine Prognose dahingehend korrigiert, dass diese Kursmarke erst im ersten Quartal 2023 erreicht würde.

Tim Draper bleibt unerschüttert

Doch die folgende Entwicklung sah dann so aus, dass der Bitcoin-Kurs innerhalb von drei Monaten rund 25 Prozent auf derzeit etwa 7.500 Dollar verlor. Für Tim Draper offenbar kein Grund zur Beunruhigung: In einer Folge von "Crypto Finder" mit Fred Schebesta erklärte der Investor, der Bitcoin befände sich "genau auf dem richtigen Weg", sein Ziel zu erreichen.

Am Markt herrsche immer noch viel Aufregung rund um den Bitcoin, so Draper. Und alle Systeme stünden auf "Los" für einen Erfolg des Bitcoin. So stünde im Mai 2020 das sogenannte Halvening beim Bitcoin an, und dies habe in der Vergangenheit "Quantensprüngen beim Kurs" nach sich gezogen.

Halvening verknappt das Bitcoin-Angebot

Dazu muss man wissen, dass die Bitcoin-Einheiten (Coins) durch die Lösung kryptographischer Aufgaben geschaffen werden. Um jedoch die Inflation im Zaum zu halten, hat Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakomoto bei der Programmierung der digitalen Währung festgelegt, dass sich die Menge der täglich ausgeschütteten Coins immer dann halbiert, wenn von den Minern rund 210.000 Blöcke gelöst wurden.

Dieses sogenannte Halvening bedeutet also, dass sich die Belohnung der Miner regelmäßig halbiert und das Angebot zunehmend verknappt wird. So sinken beispielsweise im Mai 2020 die Rewards für Miner von 12,5 BTC auf nur noch 6,25 BTC.

Hinzu kommt, dass es immer schwieriger wird, die Zahlenreihen zu berechnen. Die Erschaffung neuer Bitcoins erfordert also mehr Rechenkapazität und kostet somit auch mehr Geld. Damit es also lohnenswert bleibt, die Coins zu schürfen, müsste der Kurs steigen, so Draper.

Zunehmende Verbreitung erwartet

Tim Draper geht davon aus, dass die Akzeptanz und Verbreitung des Bitcoin weiter wächst. So sei er ursprünglich auf ein Kursziel von 250.000 Dollar gekommen, weil er davon ausging, dass der Bitcoin einen Marktanteil von ca. 5 Prozent unter allen Währungen der Welt erreichen würde. Doch durch seine Berechnungen der Auswirkungen des Halvening käme er auf den gleichen Preis zur gleichen Zeit, verkündet der Bitcoin-Bulle nun optimistisch.

Redaktion finanzen.at

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