| Goldpreis und Ölpreis |
10.08.2026 07:43:10
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Goldpreis: Atempause nach markanter Rally
Am Freitag hatte das Edelmetall noch den höchsten Stand seit sieben Wochen erreicht. Die Märkte richten ihren Blick nun auf die anstehenden US-Inflationsdaten, von denen sie sich neue Hinweise auf den weiteren Zinskurs der US-Notenbank Fed erhoffen. Am Mittwoch erfahren die Marktakteure wie sich die US-Inflation im Juli entwickelt hat. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll sich diese von 3,5 auf 3,4 Prozent beruhigt haben. Am Donnerstag dürften dann noch die US-Produzentenpreise für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen. Eine Zinserhöhung Mitte September ist laut FedWatch-Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group mittlerweile weniger wahrscheinlich (46,1 Prozent) als eine Beibehaltung des Zinsniveaus (53,9 Prozent). Auf geopolitischer Ebene erklärte der Iran, kurz vor einem endgültigen Abkommen mit dem Oman zu stehen, das neue Schifffahrtsrouten zwischen beiden Ländern durch die Straße von Hormus festlegen soll. Teheran bekräftigte jedoch, dass die USA mehrere Bedingungen erfüllen müssten, bevor die strategisch wichtige Wasserstraße wieder geöffnet werde.
Am Montagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 4,80 auf 4.394,90 Dollar pro Feinunze.
Rohöl: Leichter Preisanstieg zum Wochenstart
In der vergangenen Woche ist der Ölpreis um mehr als sieben Prozent gefallen. Grund dafür war die Hoffnung, dass der Iran und der Oman kurz vor einer Einigung stehen, die zu einer Wiederöffnung der Straße von Hormus führen könnte. Für Ernüchterung sorgten nun aber neue Forderungen des Iran. Dazu zählt unter anderem eine Entschädigung der USA für die umfangreichen US-Angriffe auf das Land. Eine zusätzliche Gefahr für die Ölversorgung geht weiterhin von den mit dem Iran verbündeten Huthi aus. Sie erklärten, am Sonntag die Jazan-Raffinerie von Saudi Aramco getroffen zu haben. Der Angriff erfolgte zwei Tage, nachdem Saudi-Arabien angesichts der zunehmenden regionalen Instabilität infolge des Krieges der USA und Israels gegen den schiitisch geprägten Iran ein Verteidigungsabkommen mit seinen sunnitisch-muslimischen Verbündeten Türkei und Pakistan unterzeichnet hatte.
Am Montagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit etwas höheren Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,27 auf 78,45 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,38 auf 83,93 Dollar anzog.
Redaktion finanzen.at
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| Ölpreis (WTI) | 78,57 | 0,39 | 0,50 |