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TipRanks-Analyse 14.10.2021 23:06:00

Bei diese Aktien sehen Wall-Street-Analysten großes Potential

Bei diese Aktien sehen Wall-Street-Analysten großes Potential

• Auf TipRanks gelistete Experten sehen bei einigen Aktien langfristiges Potenzial
• Analysten gehören zu den 500 besten von mehr als 7.000 auf TipRanks erfassten Experten
• Experten bullish für Aktien von Nike, Dell Technologies, Activision Blizzard, Otonomo Technologies, Marriott Vacations

Das Analystenbewertungstool TipRanks sammelt die Aktienbewertungen zahlreicher Experten unterschiedlicher Analysehäuser, überprüft das Zutreffen der Prognosen und bewertet die Finanzprofis dann nach ihrem Erfolg. Zum Start in das vierte Quartal hat TipRanks fünf Aktien zusammengestellt, bei denen sogenannte Fünf-Sterne-Analysten langfristiges Potenzial sehen. Diese Experten haben sich in der Vergangenheit bereits durch eine hohe Trefferquote und - falls man all ihren Empfehlungen gefolgt wäre - starke erwirtschaftete Renditen einen Rang unter den Top-500-Analysten in der Datenbank des Finanzdaten-Aggregators erarbeitet. Aktuell sind sie für die folgenden Aktien bullish eingestellt.

Marriott Vacations Worldwide

Marriott Vacations Worldwide, ein Spin-off der Hotelkette Marriott, vermarktet, verkauft und verwaltet Urlaubsimmobilien und bietet vor allem ein Ferienwohnrecht beziehungsweise Teilnutzungsrecht für diese an. Wie es in der Analyse von TipRanks heißt, die bei "CNBC" veröffentlicht wurde, habe Marriott Vacations Worldwide den Gegenwind durch die Corona-Krise, der der Hotelbranche heftig zu schaffen machte, bislang gut überstanden und bleibe daher auch weiterhin relevant. Tatsächlich konnte sich die Aktie des Unternehmens von einem kurzzeitigen Einbruch zu Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 bereits wieder erholen und notiert nun höher als zu Beginn der Corona-Krise.

Entsprechend bullish für das Papier ist daher auch Analyst David Katz vom Analysehaus Jefferies. Für ihn ist Marriott Vacations Worldwide weiterhin einer der Top-Picks im Bereich der Freizeitindustrie und er vergibt für die Aktie daher ein Buy-Rating mit einem Zwölf-Monats-Kursziel von 190 US-Dollar. Ausgehend vom aktuellen Kurs bei 157,99 US-Dollar wäre dies ein Aufwärtspotenzial von rund 20 Prozent (Stand: Schlusskurs vom 12.10.2021). Andere auf TipRanks erfasste Analysten sind sogar noch optimistischer für die Aktie von Marriott Vacations Worldwide: Das höchste Kursziel auf der Plattform liegt bei 203 US-Dollar, im Durchschnitt trauen die Experten dem Anteilsschein einen Anstieg bis auf 194,75 US-Dollar zu. David Katz, der unter den 7.000 TipRanks-Analysten mit einer Trefferquote von 61 Prozent auf Platz 425 liegt, ist mit seinem Kursziel also eher noch konservativ unterwegs.

Der Analyst berücksichtigt laut "TipRanks" bei seiner Einschätzung den Gegenwind durch COVID-19 und Flächenbrände in den westlichen USA, geht jedoch davon aus, dass sich die Konsumentennachfrage nach Urlaubsreisen während der Pandemie aufgestaut hat und daher die Nachfrage zunehmen werde. Das gelte laut Katz zwar für die gesamte Branche, Marriott Vacations Woldwide werde aber zusätzlich von der Verbindung mit Marriott International und der bekannten Marke profitieren, so dass sich die Aufwärtsbewegung fortsetzen sollte.

Dell Technologies

Amit Daryanani von Everscore ISI liegt bei TipRanks mit einer Erfolgsquote von 63 Prozent auf Rang 369 - und empfiehlt Anlegern aktuell unter anderem die Aktie von Dell Technologies zum Kauf. Sein Kursziel für die Dell-Aktie liegt bei 114 US-Dollar und damit 9,9 Prozent über dem aktuellen Kursniveau (Stand: Schlusskurs vom 12.10.2021). Im Durchschnitt trauen die auf TipRanks erfassten Analysten der Aktie sogar einen Anstieg bis auf 121,71 US-Dollar zu - und das, obwohl sich die Dell-Aktie bereits seit mehr als einem Jahr in einem Aufwärtstrend befindet.

Daryanani verwies in seiner Einschätzung unter anderem auf die "beträchtlichen Chancen", die Dells Geschäftszweige Infrastruktur und cloud-basierte Speicherung langfristig böten. Daneben hätten die Corona-Pandemie und der Wandel hin zum Homeoffice den Trend zu PCs und Gaming-Hardware verstärkt, worauf Dell mit einem stärkeren Fokus hin zu Premium-Produkten für den Alltagsgebrauch der Konsumenten reagieren wolle. Entsprechende Schritte hat Dell im Rahmen eines Investorentages angekündigt, bei dem auch Aktienrückkäufe und eine Strategie zur Erhöhung des freien Cash-Flows vorgestellt wurden. Die Ankündigungen im Rahmen der Konferenz - etwa ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von fünf Milliarden US-Dollar sowie die Quartalsdividende - hätten seine Erwartungen erfüllt und teils sogar übertroffen, sagte Daryanani laut TipRanks als Begründung für seine bullishe Prognose.

Nike

Die Aktie des Sportartikelherstellers Nike kam kürzlich kräftig unter die Räder. Aufgrund von coronabedingten Fabrikschließungen in Vietnam musste Nike seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr zurückschrauben, was am Markt nicht gut ankam: Die Nike-Aktie verlor an dem entsprechenden Tag 6,33 Prozent an Wert. Für Analyst Sam Poser von Williams Trading ist dies jedoch kein Grund zur Beunruhigung, sondern eher eine gute Einstiegsgelegenheit. Er bewertet die Nike-Aktie mit "Buy" und vergab ein Kursziel von 196 US-Dollar - das entspricht einem Aufwärtspotenzial von rund 28 Prozent ausgehend vom aktuellen Kurs (Stand: Schlusskurs vom 12.10.2021).

Trotz der aktuellen Lieferkettenprobleme sei "die weltweite Gesundheit der Nike-Marke nie besser gewesen", glaubt Poser. Der Gegenwind sei nur kurzfristig und in der nahen sowie der weiter entfernten Zukunft werde das Unternehmen gegenüber seinen Wettbewerbern eine Outperformance aufweisen, so der Experte laut TipRanks. Laut Poser sei Nike außerdem auf einem guten Weg, die Ziele für 2025 zu erreichen - trotz der aktuell gesenkten Umsatzprognose. Auch das Unternehmen selbst bekräftigte bei der Bilanzvorlage, dass es keine Probleme mit der Nachfrage gebe, und präsentierte einen Quartalsgewinn, der rund 23 Prozent über dem Vorjahreswert lag.

Poser, der bei TipRanks unter mehr als 7.000 Experten auf Rang 256 liegt, ist mit seiner bullishen Einschätzung für die Nike-Aktie indes nicht allein: Von 21 auf der Plattform erfassten Analysten empfehlen 18 den Anteilsschein zum Kauf und vergeben durchschnittlich ein Kursziel in Höhe von 182,70 US-Dollar. Poser liegt mit seinem Kursziel von 196 US-Dollar also deutlich über dem Schnitt, ist jedoch nicht der optimistischste Experte: Das höchste Kursziel für Nike liegt laut TipRanks sogar bei 213 US-Dollar.

Otonomo Technologies

Otonomo Technologies ist erst im August per Fusion mit einer SPAC an die US-Börse NASDAQ gegangen. Entsprechend gibt es momentan noch nur wenige Analysten, die das Unternehmen aus dem Bereich Big Data und Datenanalyse abdecken. Einer von ihnen ist Jack Andrews von Needham - und er ist extrem bullish, was die Zukunftsaussichten der Otonomo-Aktie betrifft. Andrews liegt bei TipRanks mit einer Trefferquote von 63 Prozent auf Rang 153 und hat für Otonomo Technologies ein Buy-Rating sowie ein Kursziel von 10 US-Dollar vergeben. Ausgehend vom aktuellen Kurs von 4,73 US-Dollar erwartet er somit mehr als eine Verdoppelung (Stand: Schlusskurs vom 12.10.2021).

Otonomo verarbeitet laut TipRanks Milliarden an Datenpunkten, die von mehreren Millionen vernetzten Fahrzeugen generiert werden. Für Needham-Analyst Andrews besitzt das Unternehmen dadurch eine "Herzstück-Technologie", die sich unter anderem für die Hersteller von Originalteilen als wertvoll erweisen dürfte, denn das Unternehmen schlage eine Brücke zwischen Fahrzeugdaten und deren Analyse. Mit der Zunahme an vernetzten Autos dürften sich die Anwendungsbereiche von Otonomos Dienstleistungen sogar noch vergrößern. So könnten etwa nicht nur Autobauer, sondern beispielsweise auch Versicherungsunternehmen von den Daten profitieren.

Andrews gibt jedoch zu bedenken, dass strengere Datenschutzrichtlinien Otonomos Geschäftsmodell auch gefährden könnten. Nichtsdestotrotz sieht er bei der Aktie eine "vorteilhafte Chance/Risiko-Konstellation mit wesentlichem Aufwärtspotenzial" - wenn das Unternehmen in der Lage sei, sein gesamtes Potenzial erfolgreich zu erschließen.

Activision Blizzard

Activision Blizzard machte in der jüngsten Vergangenheit vor allem durch Schlagzeilen über Diskriminierung und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz auf sich aufmerksam. Nach einem Rechtsstreit in dieser Sache mit der US-Behörde EEOC, die sich für die Gleichstellung am Arbeitsplatz einsetzt, musste der Spieleentwickler nun einen Fonds in Höhe von 18 Millionen US-Dollar einrichten, über den die Opfer entschädigt werden sollen. Für Analyst Andrew Uerkwitz von Jefferies ist diese Strafe laut TipRanks jedoch nur eine Bremsschwelle im ansonsten für Activision Blizzard gut laufenden Jahr - und habe außerdem geholfen, die Sorgen um eine schlimmere regulatorische Strafe zu besänftigen.

Tatsächlich konnte Activision Blizzard davon profitieren, dass viele Menschen während der Corona-Lockdowns Videospiele als Zeitvertreib genutzt haben, und seinen Gewinn im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 51 Prozent steigern. Die Aktie zeigt sich hingegen weniger erfolgreich und verlor in den letzten drei Monaten rund 19 Prozent an Wert. Uerkwitz zeigt sich dennoch bullish, empfiehlt das Papier zum Kauf und vergibt ein Kursziel von 120 US-Dollar. Dieses liegt rund 60 Prozent über dem aktuellen Kurs (Stand: Schlusskurs vom 12.10.2021). Der Experte ist damit für Activision Blizzard positiver gestimmt als die meisten anderen auf TipRanks erfassten Analysten, die durchschnittlich ein Kursziel von 113,60 US-Dollar vergeben haben.

Laut Uerkwitz besitze Activision Blizzard "ein unterschätztes Portfolio an qualitativ hochwertigen Inhalten in dem am schnellsten wachsenden Segment des Entertainmentbereichs". Auch die Pipeline an neuen Inhalten für Konsolen und Co. wird laut TipRanks positiv bewertet. Der Jefferies-Analyst, der auf der TipRanks-Plattform Rang 120 innehat, ist sogar so optimistisch, dass er quasi kein Abwärtspotenzial für die Aktie von Activision Blizzard sieht. Nach dem Durchrechnen mehrerer möglicher Szenarien in Bezug auf die Veröffentlichungsdaten neuer Inhalte und die Kundenreaktion, sei es selbst in bearishen Fällen schwer, sich weiteres Abwärtspotenzial vorzustellen, wird der Experte wiedergegeben. Selbst wenn ein Titel schlechter als erwartet performen würde, würde das Unternehmen im Geschäftsjahr 2021 immer noch die Schätzungen für den Gewinn je Aktie übertreffen, so Uerkwitz. Daneben besitze der Videospieleentwickler dank seiner starken Bruttomarge außerdem die Werkzeuge für weiteres Wachstum, etwa durch Aktienrückkäufe oder Übernahmen.

Redaktion finanzen.at

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