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Geändert am: 18.01.2021 17:51:12

ATX baut bis Handelsende Gewinne aus -- DAX macht in Grün Feierabend -- Asiens Börsen schließen mehrheitlich fester -- Wall Street-Handel ruht

AUSTRIA

Die Wiener Börse machte am Montag ihre anfänglichen Verluste wett.

Der ATX bewegte sich im frühen Handel auf rotem Terrain, im Laufe des Vormittags glich er seine Verluste jedoch aus und schafft den Sprung in die Gewinnzone - dabei kratzte er an der Marke von 3.000 Punkten. Letztendlich ging der ATX 1,42 Prozent höher bei 2.989,87 Einheiten aus dem Handel.

Der Handel verlief weiter ruhig. Wichtige Unternehmensnachrichten lagen nicht vor und auch das europäische Börsenumfeld lieferte keine klaren Impulse. Auch andere Börsen bewegten sich im Verlauf nur wenig. Marktbewegende Wirtschaftsdaten standen nicht an, zudem dürften viele Anleger angesichts neuer Lockdown-Verschärfungen und befürchteter Unruhen vor der Angelobung des künftigen US-Präsidenten Joe Biden vorerst abwarten. Schließlich schlug sich der US-Feiertag Martin Luther King Day auch in Europa in niedrigeren Börsenumsätzen nieder. US-Wirtschaftsdaten standen am Nachmittag feiertagsbedingt nicht an. Impulse erwarteten Analysten erst von der im Wochenverlauf anstehenden Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB).

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich zum Wochenstart stabil.

Der DAX eröffnete die Sitzung am Montag tiefer und bewegte sich im Verlauf in einer engen Range um die Nulllinie, konnte aber nach oben ausbrechen. Schlussendlich gewann das deutsche Börsenbarometer 0,44 Prozent auf 13.848,35 Punkte.

Die Anleger blieben zu Wochenbeginn vor wichtigen Ereignissen in Deckung. In der Corona-Krise zeichneten sich in Deutschland weitere Verschärfungen ab und in den USA rückt die Machtübergabe näher.

Bund und Länder wollen an diesem Dienstag über die Corona-Lage in Deutschland beraten. Es wird damit gerechnet, dass weitere Maßnahmen ergriffen werden. "Die Anleger hinterfragen jetzt einmal mehr, ob die aktuellen Börsenkurse tatsächlich gerechtfertigt sind", erklärt Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners am Morgen. Die vom DAX zu Jahresbeginn überschrittenen 14.000 Punkte seien jedenfalls erst einmal Geschichte.

Positives zu vermelden gab es am Montag aus China, was in Zeiten der Krise Hoffnung für deutsche Ausfuhren macht. Trotz der Belastungen durch die Corona-Pandemie hat die dortige Wirtschaft 2020 ein deutliches Wachstum geschafft, das über den Erwartungen lag. In Asien war es daraufhin am Montag zumindest an den Börsen in Shanghai und Hongkong nach oben gegangen.

Auf Unternehmensseite wurden die Blicke langsam in Richtung Berichtssaison gelenkt, die zuletzt in den USA mit ersten Zahlen großer Banken eingeläutet wurde. Am Montag rückten vor allem Nebenwerte mit Aussagen zu ihrer Geschäftsentwicklung in den Mittelpunkt.

WALL STREET

Die US-Aktienmärkte befinden sich feiertagsbedingt (Martin Luther King Day) noch im langen Wochenende.

Der Dow Jones ging bereits im Minus in den Tag und verblieb am vergangenen Freitag auf rotem Terrain. Zur Schlussglocke wies der US-amerikanische Leitindex einen Abschlag von 0,57 Prozent auf 30.814,26 Zähler aus. Auch der NASDAQ Composite gab nach - zuletzt 0,87 Prozent auf 12.998,50 Punkte.

Sorgen vor Steuererhöhungen in den USA drückten am Freitag an der Wall Street auf die Aktienkurse. Das vom künftigen US-Präsidenten Joe Biden angekündigte Corona-Hilfspaket im Volumen von 1,9 Billionen Dollar löste damit keine Euphorie unter Aktieninvestoren aus. Stattdessen fragten Anleger, wer die Rechnung im Anschluss begleichen wird. "Der Umfang überrascht offensichtlich auf der Oberseite. Mit der Senatsmehrheit könnten Steuererhöhungen mittelfristig kommen und das ist etwas, was der Markt ins Kalkül ziehen muss", sagte Investmentstrategin Wei Li von BlackRock.

Andererseits zeigt der Arbeitsmarkt Zeichen der Schwäche und damit die Notwendigkeit staatlicher Unterstützung. Am Vortag hatten Daten die höchste Steigerung bei den wöchentlichen Anträgen auf Arbeitslosenunterstützung in den USA seit Beginn der Pandemie im März 2020 offenbart. "Wenn man so schlechte Daten sieht, muss man sich fragen, ob die vorherrschende Erwartung, dass eine zyklische Erholung eintritt, erschüttert wird", ergänzt Li.

Die drei US-Banken JPMorgan, Citigroup und Wells Fargo hatten am Freitag die neue Bilanzsaison eröffnet. Morgan Stanley, Goldman Sachs und Bank of America sind kommende Woche an der Reihe.

ASIEN

An den Börsen in Asien war zu Wochenbeginn keine einheitliche Tendenz auszumachen.

Der japanische Leitindex Nikkei gab bis zum Handelsende um 0,97 Prozent auf 28.242,21 Punkte nach.

Auf dem chinesischen Festland gewann der Shanghai Composite dagegen um 0,84 Prozent auf 3.596,22 Zähler hinzu.

In Hongkong notierte der Hang Seng letztlich 1,01 Prozent höher bei 28.862,77 Einheiten.

Während gute heimische Konjunkturdaten die chinesischen Aktienmärkte nach oben trugen, lasteten andernorts die jüngsten Entwicklungen der Corona-Pandemie auf den Kursen. Aktien der Chipbranche gerieten unter Druck, nachdem Reuters berichtet hat, die scheidende US-Regierung habe im Zusammenhang mit Spionagevorwürfen gegen Huawei die Lizenzen einiger Unternehmen zur Belieferung des chinesischen Telekommunikationsausrüsters widerrufen.

Die chinesische Wirtschaft ist im vergangenen Jahr trotz der Corona-Krise um 2,3 Prozent gewachsen, wie das Statistikamt in Peking mitteilte. Im vierten Quartal erholte sich das Wachstum auf 6,5 Prozent. Das war nicht nur das stärkste Schlussquartal seit zwei Jahren, sondern auch mehr als Volkswirte mit durchschnittlich 6,0 Prozent erwartet hatten. Die Industrieproduktion der Volksrepublik stieg im Dezember im Vergleich zum Vormonat um 7,3 Prozent und übertraf damit ebenfalls die Erwartungen.

In Japan verwiesen Beobachter auf die steigende Zahl der Corona-Infektionen und der damit in Zusammenhang gebrachten Todesfälle. Anleger fürchteten, dass Unternehmen deshalb ihre Ertragsprognosen nach unten revidierten, hieß es.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX

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Unternehmensdaten

Datum Unternehmen/Event
18.01.21 Cosmo AM&T Co Ltd. / Quartalszahlen
18.01.21 Hindustan Media Ventures Ltd / Quartalszahlen
18.01.21 i Power Solutions India Ltd Dematerialised / Quartalszahlen
18.01.21 IndiaMART InterMESH Ltd Registered Shs 144A Reg S / Quartalszahlen
18.01.21 Maharashtra Scooters Ltd Dematerialised / Quartalszahlen
18.01.21 Modern Converters Ltd / Quartalszahlen
18.01.21 NCXX Inc / Quartalszahlen
18.01.21 Rallis India Ltd / Quartalszahlen
18.01.21 Sagarsoft (India) Ltd Registered Shs / Quartalszahlen
18.01.21 Shooting Star Acquisition Corp Registered Shs / Quartalszahlen
18.01.21 Singapore Press Holdings Ltd. Unsponsored Amercian Deposit Receipt Repr 5 Shs / Quartalszahlen
18.01.21 Singapore Press Holdings LtdShs / Quartalszahlen
18.01.21 Snowman Logistics Ltd / Quartalszahlen
18.01.21 Suraj Ltd / Quartalszahlen
18.01.21 Trident Ltd Registered Shs / Quartalszahlen
18.01.21 Tsudakoma Corp / Quartalszahlen
18.01.21 Vishwaraj Sugar Industries Ltd Registered Shs / Quartalszahlen
18.01.21 DGR Global Ltd. / Hauptversammlung
18.01.21 AFH Financial Group PLC / Quartalszahlen
18.01.21 Drum Income Plus REIT PLC / Quartalszahlen
18.01.21 Craven House Capital PLC / Hauptversammlung
18.01.21 Camber Energy Inc Registered Shs / Hauptversammlung
18.01.21 Panorama Capital Corp Registered Shs / Quartalszahlen
18.01.21 The Bankers Investment Trust PLC / Quartalszahlen
18.01.21 Appia Energy Corp / Quartalszahlen
18.01.21 Solution Financial Inc Registered Shs / Quartalszahlen
18.01.21 Global Investments Capital Corp Registered Shs / Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
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Indizes in diesem Artikel

DAX 13 920,69
-0,97%
TecDAX 3 220,26
-1,54%
Dow Jones 31 496,30
1,85%
NASDAQ Comp. 12 920,15
1,55%
NIKKEI 225 28 864,32
-0,23%
Hang Seng 29 098,29
-0,47%
ATX 3 082,50
-0,07%
Shanghai Composite 3 503,49
-2,05%
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