Baumwollepreis

0,78
USD
0,00
-0,19 %
<
Nachrichten
Nachrichten
>
<
zugeh. Wertpapiere
Zertifikate
>
<
anzeigen in Währung
Schweizer Franken
Euro
Dollar
>
Geändert am: 19.10.2026 22:14:26

ATX rutscht zum Wochenstart ab -- DAX beendet Handel ebenfalls schwächer -- US-Börsen schließen uneinheitlich -- Asiens Börsen schließen uneins

AUSTRIA

Der heimische Aktienmarkt erlebte einen schwachen Wochenstart.

Der ATX bewegte sich kurz nach Handelsbeginn bereits leicht ins Minus und rutschte im Verlauf deutlich auf rotes Terrain, wo er den Tag 0,77 Prozent schwächer bei 6.506,54 Punkten beendete.

Der Wiener Aktienmarkt hat sich am Montag weiter schwach gezeigt. Auch das europäische Börsenumfeld zeigte sich mehrheitlich mit Verlusten. Zuvor hatten die Asien-Märkte uneinheitliche Vorgaben geliefert. Die Ängste vor Inflation, steigenden Zinsen und den Bewertungsniveaus der KI-Aktien lasten weiter auf den Märkten.

Unter den Einzelwerten in Wien rückte die BAWAG nach Vorlage von Ergebnissen in den Fokus.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich am Montag tiefer.

Der DAX verlor zum Start bereits leicht und hielt sich auch im weiteren Handelsverlauf in der Verlustzone auf, wobei die Verluste immer größer wurden. Letztlich ging es 1,18 Prozent auf 25.319,77 Punkten nach unten.

Am deutschen Aktienmarkt bestimmten zum Start in die neue Woche doch wieder KI- und Inflationssorgen das Geschehen etwas stärker. Der DAX weitete seine Verluste im Handelsverlauf aus.

"An der Wall Street macht sich zunehmend Ernüchterung breit, denn die Anleger stellen immer häufiger die Frage, ob sich die gigantischen Milliardeninvestitionen in Künstliche Intelligenz am Ende überhaupt rechnen", erklärte Marktexperte Jürgen Molnar vom Broker RoboMarket die aktuell angeschlagene Stimmung. Hinzu komme der weiterhin hohe Ölpreis.

Da der DAX aber weit weniger von KI-Aktien beeinflusst wird als US-Indizes, hatte er sich schon jüngst teils besser geschlagen als diese. "Sollte nun auch noch die Hoffnung auf Frieden in der Ukraine konkreter werden, könnte der deutsche Aktienmarkt zusätzlichen Rückenwind bekommen", so Molnar. Für Fantasie sorgte hier ein Bericht des "Wall Street Journal", demzufolge Russlands Präsident Wladimir Putin einen Dreiergipfel mit US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping vorgeschlagen haben soll, um über ein Ende seines Angriffskriegs gegen die Ukraine zu verhandeln.

WALL STREET

An der Wall Street ging es zum Wochenstart uneinheitlich zu.

Der Dow Jones schloss nach einem schwachen Start und zwischenzeitlichen Erholungstendenzen mit einem leichten Minus von 0,07 Prozent bei 51.966,60 Punkten.
Der NASDAQ Composite konnte unterdessen mit Gewinnen in den Feierabend gehen - zum Handelsende stand ein Plus von 1,11 Prozent auf 26.430,89 Zähler.

Für US-Technologieaktien war nach der jüngsten Talfahrt am Montag eine Stabilisierung zu sehen. "Anleger greifen nach dem Ausverkauf wieder zu", kommentierte Marktanalyst Maximilian Wienke vom Broker Etoro die Nasdaq-Taxe. "Die Erholung bleibt jedoch anfällig", warnte er. "Anleger hinterfragen, ob die hohen Investitionen in KI-Infrastruktur ausreichend Rendite bringen." Diese Zweifel hatten den NASDAQ 100 vergangene Woche um insgesamt 5,5 Prozent absacken lassen. Im weiteren Wochenverlauf veröffentlichen aus der Tech-Branche der Weltraum- und KI-Konzern SpaceX, der Elektroautobauer Tesla sowie der Social-Media-Riese Meta Geschäftszahlen, betonte der Experte. "Überzeugen die Unternehmen mit starken Margen und Ausblicken, könnten die Zweifel an der Rentabilität der KI-Investitionen abnehmen. Enttäuschungen könnten dagegen die Sorgen über die Finanzierung der KI-Infrastruktur verstärken und den Druck auf den gesamten Technologiesektor erhöhen."

ASIEN

An den Märkten in Asien zeigten sich die Anleger am Montag unentschlossen.

In Japan gab der Nikkei 225 zum Handelsende 0,58 Prozent auf 64.948,04 Punkte ab.

Auf dem chinesischen Festland waren unterdessen nach Verlusten im frühen Handel am Ende Gewinne zu sehen, für den Shanghai Composite ging es um 0,39 Prozent auf 3.730,92 Zähler nach oben.

In Hongkong blieb der Markt feiertagsbedingt geschlossen, der Hang Seng war am Freitag 0,52 Prozent auf 24.186,83 Punkte gestiegen.

Die asiatischen Aktienmärkte gaben am Montag teils nach, da anhaltende Sorgen über die Finanzierung und Rentabilität von Künstlicher Intelligenz die Technologie- und Halbleiterwerte belasteten. Stärkere Konjunkturdaten aus China halfen den Märkten jedoch, tiefere Verluste abzufedern. Chinas Wirtschaft wuchs im dritten Quartal im Jahresvergleich um 4,5 Prozent und übertraf damit die Erwartungen leicht, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Peking sein jährliches Wachstumsziel erreicht. Die Einzelhandelsumsätze stiegen um 1,1 Prozent, während die Industrieproduktion erwartungsgemäß um 5,5 Prozent zulegte. Infolgedessen erholten sich die Festlandaktien in China von ihren anfänglichen Verlusten.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
Eintrag hinzufügen
Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
Es ist ein Fehler aufgetreten!

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
19.10.26 Rightmove House Price Index (MoM)
19.10.26 Rightmove House Price Index (YoY)
19.10.26 BoJ Governor Ueda speech
19.10.26 ECB's Sleijpen speech
19.10.26 House Price Index
19.10.26 ECB's Lane speech
19.10.26 Industrial Production (YoY)
19.10.26 Fixed Asset Investment (YTD) (YoY)
19.10.26 Retail Sales (YoY)
19.10.26 Gross Domestic Product (YoY)
19.10.26 Gross Domestic Product (QoQ)
19.10.26 Industrieaktivitätsindex Tertiärsektor (Monat)
19.10.26 ECB's Elderson speech
19.10.26 Index für Konjunkturoptimismus
19.10.26 Index für Konjunkturoptimismus
19.10.26 Index für Konjunkturoptimismus
19.10.26 Verbraucherpreisindex - Kernrate (Monat)
19.10.26 BoC Kern-Verbraucherpreisindex (Jahr)
19.10.26 BoC Kern-Verbraucherpreisindex (Monat)
19.10.26 Verbraucherpreisindex (Jahr)
19.10.26 Verbraucherpreisindex (Monat)
19.10.26 NAHB Immobilienmarktindex
19.10.26 Bank of Canada Business Outlook Survey
19.10.26 Auktion 3-monatiger Treasury Bills
19.10.26 Auktion 6-monatiger Treasury Bills
19.10.26 Dussehra
19.10.26 Handelsbilanz (MoM)

Rohstoffe in diesem Artikel

Aluminiumpreis 3 085,14 59,14 1,95
Baumwolle 0,78 -0,19
Bleipreis 1 899,85 1,00 0,05
Dieselpreis Benzin 2,30 0,00 0,17
EEX Strompreis Phelix DE 164,75 -2,25 -1,35
Erdgaspreis - Natural Gas 2,72 0,03 0,96
Ethanolpreis 2,16 0,00 0,05
Goldpreis 4 055,20 -8,58 -0,21
Haferpreis 3,53 -0,02 -0,42
Heizölpreis 124,69 -1,59 -1,26
Holzpreis 507,50 -8,00 -1,55
Kaffeepreis 2,94 -0,07 -2,39
Kakaopreis 4 250,00 90,00 2,16
Kohlepreis 146,10 -0,15 -0,10
Kupferpreis 14 624,90 126,05 0,87
Lebendrindpreis 2,30 0,01
Mageres Schwein Preis 0,62 -0,03 -4,10
Maispreis 4,50 0,01 0,17
Mastrindpreis 3,53 0,03 0,83
Milchpreis 15,24 -
Naphthapreis (European) 922,30 -2,12 -0,23
Nickelpreis 15 434,00 -100,00 -0,64
Orangensaftpreis 1,38 0,03 1,84
Palladiumpreis 1 027,00 -10,00 -0,96
Palmölpreis 4 463,00 -96,00 -2,11
Platinpreis 1 544,00 0,50 0,03
Rapspreis 511,00 -14,50 -2,76
Reispreis 17,39 0,10 0,55
Silberpreis 54,06 -0,41 -0,75
Sojabohnenmehlpreis 334,90 0,30 0,09
Sojabohnenpreis 12,33 0,03 0,26
Sojabohnenölpreis 0,66 -0,57
Super Benzin 2,10 -0,01 -0,57
Weizenpreis 228,50 2,25 0,99
Zinkpreis 3 926,85 28,00 0,72
Zinnpreis 51 250,00 349,00 0,69
Zuckerpreis 0,19 0,89
Ölpreis (Brent) 115,49 1,61 1,41
Ölpreis (WTI) 101,61 1,71 1,71

Indizes in diesem Artikel

DAX 25 539,04 -0,20%
Dow Jones 52 377,57 0,03%
NASDAQ Comp. 26 477,81 1,18%
S&P 500 7 722,60 0,60%
NIKKEI 225 63 954,19 1,08%
Hang Seng 23 041,32 -0,73%
ATX 6 433,73 0,06%
Shanghai Composite 3 648,30 -1,33%