Bitcoin-Rally 13.04.2021 23:41:00

CoinGecko-COO zuversichtlich: Bitcoin wird 2021 "sehr wahrscheinlich 100.000 US-Dollar erreichen"

CoinGecko-COO zuversichtlich: Bitcoin wird 2021 "sehr wahrscheinlich 100.000 US-Dollar erreichen"

• Institutionelle Anleger suchen nach Alternativen, um den Wert ihres Geldes zu erhalten - Bitcoin profitiert
• Ong: NFTs zugrunde liegende Blockchain-Technologie wird nicht nur Kreativbranche auf den Kopf stellen
• Bitcoin wird laut CoinGecko-COO in diesem Jahr "sehr wahrscheinlich 100.000 US-Dollar erreichen"


Der Kryptodienst CoinGecko wurde 2014 vom heutigen CEO TM Lee und COO Bobby Ong gegründet und bezeichnet sich selbst als "die weltweit größte unabhängige Quelle für zuverlässige Kryptowährungsdaten". CoinGecko biete eine grundlegende Analyse des Kryptomarktes. Dabei verfolge das Unternehmen nach eigenen Angaben sowohl Kennzahlen wie Preis, Volumen und Marktkapitalisierung, als auch das Community-Wachstum, die Entwicklung von Open Source-Code, Großereignisse und On-Chain-Metriken.

Im März interviewte "The Street" Bobby Ong, Chief Operating Officer von CoinGecko, zu dem aktuellen Stand bei Kryptowährungen, seinen Ansichten zu interessanten Krypto-Projekten wie Non-fungible Tokens (NFTs), den Risiken, die auf unerfahrene Investoren warten und der Frage, ob der Bitcoin in diesem Jahr die Marke von 100.000 US-Dollar erreichen könnte.

Welche Kryptos Anleger im Blick behalten sollten

Auf die Frage, ob sich die Leute so sehr auf Bitcoin konzentrieren, dass sie die Aufwärtstrends in anderen Kryptowährungen nicht erkennen, erklärt CoinGecko-COO Ong gegenüber "The Street", dass es nicht verwunderlich sei, dass institutionelle Anleger nach Alternativen suchten, um den Wert ihres Geldes zu erhalten, während Zentralbanken Anreize in Billionenhöhe druckten - und Bitcoin habe das Narrativ des digitalen Goldes erfolgreich erfasst. Allerdings sei dies laut Ong erst der Anfang und Anleger müssten eine Lernkurve durchlaufen, bevor sie andere Kryptowährungen wie Ethereum in Betracht ziehen könnten. "Unabhängig vom Trend bleibt Bitcoin mit einer Marktkapitalisierungsdominanz von 60 Prozent das dominierende Asset im Kryptoraum. Bitcoin ist nach wie vor die Reservewährung im Kryptoraum, und die Preise der meisten Kryptowährungen korrelieren stark mit dem Preis von Bitcoin", so Ong.

Neulingen auf dem Kryptomarkt empfiehlt Ong zunächst etwas über Bitcoin und Ethereum zu lernen. Anschließend könnten sie dem ConGecko-COO zufolge einen Blick auf den dezentralen Finanzraum werfen, da viele dieser Projekte sehr innovativ seien und dezentral wertvolle Finanzdienstleistungen erbrächten.

Non-Fungible Token (NFT) im Trend

Non-Fungible Token, kurz NFT, die zur Zeit im Trend liegen, bezeichnet Ong als eine Art Einstiegsdroge in die Kryptowelt. "Jahrzehntelang lag die Macht der Kunst in den Händen der Herausgeber, aber jetzt ist es Zeit für Künstler, die Kontrolle über ihre eigenen Produkte zurückzugewinnen", erklärt Ong. Die zugrunde liegende Blockchain-Technologie werde Ong zufolge jedoch "nicht nur die Kreativbranche auf den Kopf stellen, sondern auch eine kreativere Nutzung wie digitale Identifikation, Lieferkettenmanagement und Gaming-Multiversum ermöglichen". Ong betrachtet die Blockchain auch "als einen zentralen Teil der Beschleunigung in Richtung einer vollständig eingetauchten digitalen Welt."

Risiken bei Krypto-Investments

Auf die Frage von "The Street", ob es etwas gebe, das Leser über Kryptos wissen sollten, über das aber nicht wirklich gesprochen werde, gibt CoinGecko-COO Bobby Ong zu bedenken, dass die Menschen, nicht präzise auf die mit dem Kryptoraum verbundenen Risiken hinwiesen - "insbesondere jetzt, wo viele Privatanleger in den Markt eintreten." Aktuell scheinen viele Menschen von der Rally und den Gewinnen, die andere daraus generieren konnten, fasziniert zu sein, doch es fehle an Aufschluss darüber, was passiere, wenn etwas schief gehe. "Der Kryptoraum ist nicht nur ein Ort, an dem man schnell Gewinne erzielen kann, da vor dem Einstieg viel Forschung und Sorgfalt erforderlich sind", so Ong. Der CoinGecko-COO empfiehlt Anlegern daher, sich nicht nur auf Hörensagen zu verlassen, sondern sich Zeit zu nehmen, um vor dem Kauf von Kryptowährungen zum Beispiel die entsprechenden Whitepaper zu lesen und gibt den wichtigen Hinweis: "Setzen Sie kein Geld, das Sie nicht verlieren möchten, in Krypto ein."

Knackt der Bitcoin 2021 die 100.000-Dollar-Marke?

Derzeit wird häufig diskutiert, ob der Bitcoin nach seiner Rally, die ihn in diesem Jahr schon auf mehr als 60.000 US-Dollar getrieben hat, 2021 auch noch die runde Marke von 100.000 US-Dollar knacken kann. Bobby Ong zeigt sich im Interview mit "The Street" diesbezüglich zuversichtlich: "Ich denke, dass Bitcoin in diesem Jahr sehr wahrscheinlich 100.000 US-Dollar erreichen wird, da traditionelle Institutionen seit kurzem in Bitcoin investieren", erklärt der CoinGecko-COO. MicroStrategy und Tesla haben Ong zufolge "die Schleusen geöffnet", indem sie vormachen, wie Unternehmen sich mithilfe von Bitcoin gegen Inflation absichern können. Einen weiteren Katalysator für die Förderung von Bitcoin bei institutionellen Anlegern sieht Ong im bevorstehenden Bewertung von mehr als 100 Milliarden US-Dollar erreichen könnte.

Redaktion finanzen.at

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