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Geändert am: 15.10.2024 22:02:28

ZEW-Konjunkturdaten im Blick: Wall Street beendet Handel in Rot -- ATX zum Handelsende leichter -- DAX nach neuem Rekord letztlich wenig bewegt -- Asiens Börsen schließen uneins

AUSTRIA

Der österreichische Aktienmarkt präsentierte sich am Dienstag etwas schwächer.

Der ATX notierte bereits im frühen Handel leicht im Minus und blieb auch anschließend auf rotem Terrain. Letztlich gab er 0,22 Prozent auf 3.589,94 Punkte nach.

Seit Anfang September befindet sich der heimische Leitindex auf Richtungssuche. Positiv aufgenommene Quartalszahlen aus dem US-Bankensektor und besser als erwartete Stimmungsdaten aus Deutschland reichten nicht, um dem hiesigen Aktienmarkt positive Impulse zu geben.

Neuigkeiten gab es zum Konflikt im Nahen Osten. Einem Bericht der US-Zeitung "Washington Post" zufolge will Israel sich bei seinem geplanten Vergeltungsschlag gegen den Iran auf militärische Einrichtungen konzentrieren und Atom- und Ölanlagen verschonen. Die Ölpreise fielen daraufhin deutlich, was auch Bedenken in puncto einer womöglich wieder anziehenden Inflation mindert.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt kam am Dienstag nach einem neuen Allzeithoch nicht recht vom Fleck.

Der DAX eröffnete etwas höher und hielt sich im Verlauf nahe der Nulllinie. Dabei erreichte er bei 19.633,91 Punkten ein neues Rekordhoch. Letztlich ging das Börsenbarometer 0,11 Prozent tiefer bei 19.486,19 Zählern aus dem Handel.

Der DAX hat am Dienstag seinen Rekordlauf zunächst fortgesetzt. Der Schwung, den der deutsche Leitindex auf seinem Weg in Richtung 20.000 Punkte am Morgen noch hatte, ließ im Verlauf aber spürbar nach. Am Markt wurde vor allem darauf verwiesen, dass die USA erwägen, im Interesse der nationalen Sicherheit den Verkauf modernster KI-Chips an bestimmte Länder zu begrenzen. Das belaste die Stimmung für die Aktien von KI-Liebling NVIDIA oder auch von AMD und wirke sich auch auf die Börsenstimmung im Allgemeinen aus, sagte ein Händler.

Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten hellten sich dagegen im Oktober etwas deutlicher als erwartet auf. In den drei Monaten zuvor war der ZEW-Indikator deutlich gefallen. Die Lageeinschätzung bleibe zwar weiterhin fast so schlecht wie in den tiefen Rezessionen von 2009 oder 2020, dennoch bietet "die ZEW-Umfrage diesmal keine Hiobsbotschaften", wie Deutschland-Chefvolkswirt Robin Winkler von der Deutschen Bank sagte.

Ansonsten blicken die Anleger bereits in Richtung der am Donnerstag anstehenden Leitzinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Aussicht auf üppig vorhandene Liquidität durch eine weitere Lockerung der Geldpolitik sowohl in der Eurozone als auch in den USA hält die investierten Anleger laut dem Kapitalmarktstrategen Jürgen Molnar vom Handelshaus Robomarkets bei der Stange. Skeptiker indes seien so immer wieder neu gezwungen, "auf den fahrenden Zug aufzuspringen".

WALL STREET

Die US-Börsen bewegten sich am Dienstag nach unten.

Der Dow Jones startete nocht fester in den Tag und vermochte es kurz darauf gar ein neues Rekordhoch aufzustellen. Anschließend fiel er jedoch in die Verlustzone zurück, wo er den Handel schließlich 0,75 Prozent niedriger bei 42.740,62 Punkten beendete.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite eröffnete derweil minimal höher, gab im Anschluss jedoch ebenso ab. Er ging 1,01 Prozent schwächer bei 18.315,59 Stellen aus dem Geschäft.

Im Anlegerfokus stand die Berichtssaison der US-Unternehmen, die am Dienstag merklich Fahrt aufnahm, aber uneinheitliche Impulse sendete. So rückten unter anderem die US-Großbanken Goldman Sachs und Bank of America in den Fokus der Anleger.

Daneben richteten sich die Blicke auf den kriselnden US-Flugzeugbauer Boeing, der schon bald eine milliardenschwere Kapitalerhöhung durchführen könnte. Derweil verkündete Johnson & Johnson, dass der operative Gewinn des Pharma- und Medizintechnikkonzerns wegen der Übernahme eines Medizingeräte-Entwicklers in diesem Jahr wohl geringer ausfallen wird als bisher erwartet.

ASIEN

Die wichtigsten Börsen Asiens haben auch am Dienstag unterschiedliche Richtungen eingeschlagen.

Der japanische Leitindex notierte am Dienstag letztlich höher. So schloss der Nikkei 225 0,77 Prozent im Plus bei 39.910,55 Zählern.

Vom chinesischen Festland wurden Verluste gemeldet, wo der Shanghai Composite schlussendlich 2,53 Prozent im Minus bei 3.201,29 Einheiten notierte.
Deutlich abwärts ging es auch in Hongkong: Der Hang Seng notierte schließlich 3,67 Prozent tiefer bei 20.318,79 Punkten.

Während die Kurse in China fielen, ging es in Tokio nach einer Feiertagspause für den japanischen Leitindex Nikkei 225 nach oben. Der chinesische Aktienmarkt blieb im Spannungsfeld zwischen trägem Wirtschaftswachstum und der Aussicht auf weitere Konjunkturmaßnahmen der Regierung, über deren Ausgestaltung aber weiterhin Unsicherheit herrscht.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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15.10.24 Verbraucherpreisindex (Quartal)
15.10.24 Verbraucherpreisindex (Jahr)

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