| Schwarzes Gold |
03.07.2026 16:40:39
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Ölpreise steigen leicht an - das steckt dahinter
Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Berufung auf Handelsdaten und Marktbeobachter berichtet, sind die Liefermengen durch die Straße von Hormus weiter gestiegen. Der Brent-Preis ist auf Wochensicht nahezu unverändert und hat sämtliche Kursgewinne seit Kriegsbeginn wieder abgegeben.
Aktuell sind die Hoffnungen am Markt wieder hoch, dass es eine Einigung bei den Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA gibt. Beide Kriegsparteien haben nach der jüngsten Darstellung der Vermittlerstaaten Katar und Pakistan in indirekten Gesprächen Fortschritte erzielt.
"Die Fundamentaldaten setzen sich rasch wieder durch, da die Störungen in Hormus abklingen und sich die Schiffsbewegungen normalisieren", schrieben Analysten der Citigroup in einer Studie. Die Experten erwarten, dass der Brent-Preis bis zum Jahreswechsel auf 60 bis 65 Dollar je Fass fällt. Gleichzeitig bleibe "der Prozess zwischen den USA und dem Iran fragil, und Streitigkeiten über die Verwaltung von Hormus sowie über Transitgebühren bestehen fort", so die Citigroup-Experten weiter.
Irans Streitkräfte haben kurz vor Beginn der Trauerfeiern für den getöteten obersten Führer ihre Feinde vor Angriffen gewarnt. "Jede Fehlkalkulation wird mit einer entschlossenen und noch härteren Antwort als je zuvor beantwortet werden. An diesem Samstag beginnen in Teheran die offiziellen Trauerfeierlichkeiten für den Ende Februar getöteten Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei.
LONDON (dpa-AFX)
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| Ölpreis (WTI) | 68,78 | 0,09 | 0,13 |