Investitionen 24.01.2022 16:07:00

Infineon-Aktie mit Verlusten: Infineon sieht 2023 Ende der Chipkrise

Infineon-Aktie mit Verlusten: Infineon sieht 2023 Ende der Chipkrise

"Ich gehe davon aus, dass wir 2023 den Bedarf gut abdecken können. Bei Mikrocontrollern, die wir außer Haus fertigen lassen, werden wir 2022 noch eine starke Begrenzung haben", sagte Infineons Automotive-Chef Peter Schiefer der "Automobilwoche". Das zweite Halbjahr werde aber besser als das erste. Bei selbst hergestellten Produkten wie der Leistungselektronik und Sensoren gebe es heute zum Teil schon keine Engpässe mehr. "Und wir werden bis zum Sommer weitestgehend lieferfähig sein. Die letzten Themen werden 2023 gelöst werden."

Durch die Lieferengpässe habe sich die Zusammenarbeit mit den Fahrzeugherstellern gewandelt. "Wir diskutieren auch Modelle, wie wir mittelfristig Kapazitätsreservierungen anbieten können. Das machen wir für ausgewählte Segmente." Eines davon sei die E-Mobilität. Zugleich kündigte Schiefer eine deutliche Erweiterung der Produktion, etwa in Österreich, an: "Wir werden unsere Kapazitäten stark ausbauen und beispielsweise in Villach investieren, um dem wachsenden Bedarf im Bereich Siliziumkarbid gerecht zu werden."

Im XETRA-Handel geht es für Infineon-Papiere zeitweise um 5,97 Prozent nach unten auf 34,35 Euro.

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MÜNCHEN (dpa-AFX)

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Bildquelle: CHRISTOF STACHE/AFP/Getty Images,Infineon,Sean Gallup/Getty Images