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Vonovia Aktie
WKN DE: A1ML7J / ISIN: DE000A1ML7J1
12.09.2024 15:24:27
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Die Skepsis ist zurück
Rückblick: Vom Rekordhoch zum Absturz
Der Deutsche Aktienindex (Dax), der am vergangenen Dienstag im frühen Handel mit rund 18.990 Zählern noch ein neues Rekordhoch erreicht hatte, verlor im Wochenvergleich 3,2 Prozent auf 18.301,90 Punkte. Der MDax gab um 2,4 Prozent nach auf 25.046,52 Zähler. Der TecDax sackte um 5,1 Prozent auf 3.225,77 Punkte ab.
Größte Wochenverlierer im Dax waren die Titel von Infineon mit einem Abschlag um 11,9 Prozent. Der Kurs des Technologiekonzerns litt unter der schlechten Stimmung in Bezug auf den Halbleitersektor. Gleiches galt für die Papiere von Aixtron, die im MDax um 13,0 Prozent fielen. Zu den Gewinnern zählten in der vergangenen Woche dagegen Immobilientitel, die von den Erwartungen sinkender Zinsen profitierten. Im Dax stieg der Kurs von Vonovia um 5,6 Prozent. Im MDax zogen die Titel von Aroundtown um 10,1 Prozent an, die von LEG Immobilien um 8,1 Prozent und die von TAG Immobilien um 7,5 Prozent.
Anleihen: Kurse zogen an
Die Kurse an den deutschen Anleihemärkten haben in der vergangenen Woche spürbar angezogen. Nachdem es zu Wochenbeginn noch abwärts gegangen war, sorgten im weiteren Wochenverlauf einige schwächer als prognostiziert ausgefallene Konjunkturdaten für Auftrieb. Die Notierungen der Bundesanleihen profitierten dabei einerseits von der Unsicherheit in Bezug auf die Wirtschaftsentwicklung, andererseits von den Erwartungen sinkender Leitzinsen. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel im Wochenvergleich von 2,27 auf 2,17 Prozent. Die Umlaufrendite reduzierte sich von 2,25 auf 2,16 Prozent.
USA: Negative Stimmung drückt Kurse
Die US-Aktienbörsen haben in der vergangenen Woche erheblich nachgegeben. Neben der kritischeren Sicht auf den Technologiebereich, die diesem ein deutliches Minus bescherte, wirkten sich die wieder gewachsenen Rezessionssorgen negativ auf die Märkte aus. Der Dow-Jones-Index sank im Wochenvergleich um 2,9 Prozent auf 40.345,41 Punkte. Der S&P-500 rutschte um 4,2 Prozent ab auf 5.408,42 Zähler. Der Nasdaq-100 fiel um 5,9 Prozent auf 18.421,31 Punkte; dies war sein höchster Wochenverlust seit November 2022.
Ausblick: Nur die Unsicherheit ist sicher
Nach Meinung des Gros der Experten dürften die Unsicherheit und die Schwankungsanfälligkeit an den deutschen Aktienbörsen in der aktuellen Woche anhalten. Die wichtigsten Impulse dürften erneut von der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie der US-Notenbank Fed beziehungsweise den Erwartungen an diese ausgehen. Dabei gibt es von der EZB am Donnerstag bereits eine konkrete Entscheidung. Allgemein erwarten die Marktteilnehmer hier eine weitere Zinssenkung, einigen Aussagen von Notenbankern, dass eine solche noch nicht ausgemacht sei, zum Trotz. Sollte die EZB ihren Leitzins unverändert belassen, wäre dies eine Überraschung, die merkliche Auswirkungen auf die Börsen haben dürfte. In Bezug auf das weitere Vorgehen der Fed herrscht an den Märkten ebenfalls Einigkeit, dass es bei deren Sitzung in der kommenden Woche zu einer Zinssenkung kommen wird. Spekuliert wird allerdings über deren Höhe: Während viele Marktteilnehmer mit einer Senkung um 0,25 Basispunkte rechnen, können sich einige sogar eine Reduktion um 0,5 Basispunkte vorstellen.
Inflation und Geldpolitik
Mit Blick auf die Geldpolitik dürften die Anleger in den kommenden Tagen auch auf die anstehenden Inflationszahlen achten und diese auf ihre möglichen Auswirkungen auf die Entscheidungen der Notenbanken analysieren. Von den Zahlen zur Teuerung abgesehen ist die Agenda mit potenziell marktbewegenden Wirtschaftsdaten nur sehr spärlich bestückt, zu den interessantesten zählt das von der Universität Michigan ermittelte US-Verbrauchervertrauen.
Ausgewählte wichtige Termine der Woche
Montag, 09.09.: Bruttoinlandsprodukt Japans
Dienstag, 10.09.: Verbraucherpreise in Deutschland
Mittwoch, 11.09: Verbraucherpreise in den USA
Donnerstag, 12.09.: Ergebnis der Ratssitzung der Europäischen Zentralbank; Erzeugerpreise in den USA
Freitag, 13.09.: Industrieproduktion in der Eurozone; Verbrauchervertrauen der Universität Michigan (USA); Inflationserwartungen der US-Verbraucher; Import- und Exportpreise in den USA
Ulrich Kirstein ist Pressesprecher der Börse gettex. Der Betriebswirt und Kunsthistoriker schreibt über Literatur und Börse, interviewt alle 14 Tage in Börse am Donnerstag den Leiter Marktsteuerung und hat u.a. mit Christine Bortenlänger Börse für Dummies und Aktien für Dummies verfasst.

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Aroundtown SA | 2,57 | 3,55% |
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Broadcom | 140,28 | -11,64% |
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Infineon AG | 28,01 | -8,38% |
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Infineon Technologies AG (Spons. ADRS) | 28,00 | -5,41% |
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LEG Immobilien AG Unsponsored American Deposit Receipt Repr 1-4 Sh | 21,05 | 0,00% |
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LEG Immobilien | 68,32 | 5,11% |
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TAG Immobilien AG | 13,17 | 6,55% |
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Vonovia SE | 26,49 | 6,77% |
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Vonovia SE Unsponsored American Deposit Receipt Repr 1-2 Sh | 11,70 | -2,50% |
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Indizes in diesem Artikel
DAX | 21 717,39 | -3,01% | |
TecDAX | 3 474,97 | -3,84% | |
Dow Jones | 40 545,93 | -3,98% | |
MDAX | 26 874,62 | -2,25% | |
NASDAQ 100 | 18 521,48 | -5,41% |