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Potenzieller Tesla-Killer 04.08.2020 21:01:00

Echtes Problem für Tesla? Volvo konkurriert mit Teslas Model 3

Echtes Problem für Tesla? Volvo konkurriert mit Teslas Model 3

• Polestars Limousine kommt noch im August auf den Markt
• P2 nur online verfügbar
• Konkurrenz für Teslas Model 3

Wie Polestar bestätigte, soll der Polestar 2 noch in diesem August auf den Markt kommen. Mit seiner Limousine nimmt die ehemalige Performance-Abteilung von Volvo in erster Linie den Tesla Model 3 ins Visier. "Es wäre doch langweilig, wenn es in diesem Segment nur ein Produkt geben würde", gibt kicker.de Polestar-Chef Thomas Ingenlath wieder.

Volvos Elektroauto-Marke

Polestar ist ein Tochterunternehmen des schwedischen Autobauers Volvo Car Corporation und dem chinesischen Geely-Konzern. 2017 wurde die ehemalige Performance-Abteilung zur Eigenmarke für Elektro- und Hybridautos. Neben dem Polestar 1, einem Elektro-Hybrid-Sportwagen, soll noch in diesem Jahr der Polestar 2, eine fünftürige Fließheck-Limousine, auf den Markt kommen.

Technische Daten: Tesla Model 3 vs. Polestar 2

Da das Basismodell des Tesla Model 3 nur einen Hinterradantrieb und der Polestar 2 einen Allradantrieb besitzt, sind der Tesla Model 3 Performance oder der Model 3 Long Range besser mit dem P2 vergleichbar.

Der Tesla Model 3 Performance bietet mit einem Allradantrieb mit Dualmotor, einem Gewicht von 1.847 Kilogramm und einem Gepäckraum von 542 Litern, Platz für 5 Erwachsene. Er beschleunigt von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde in 3,4 Sekunden. Als Reichweite gibt Tesla 530 Kilometer an.

Der Model 3 Long Range unterscheidet sich hinsichtlich Gewicht, Gepäckraum und Sitzplätzen nicht vom Performance-Model. Für die Beschleunigung von 0 auf 100 benötigt der Long Range allerdings 1,2 Sekunden länger, also 4,6 Sekunden. Dafür gibt Tesla bei der Reichweite noch einem 30 Kilometer mehr, nämlich 560 Kilometer, für diese Modellvariante an.

Der Polestar 2 bietet ebenfalls Platz für 5 Personen, auch er wartet mit Allradantrieb auf. Insgesamt bietet er 440 Liter Kapazität. Er beschleunigt in 4,7 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer und bietet laut Hersteller mit einer Ladung Fahrspaß für 470 Kilometer.

Während der Tesla Model 3 Long Range Dual Motor rund 55.000 Euro kostet und der Preis für das Performance-Modell sich auf rund 60.000 Euro beläuft, ist der Polestar 2 ab rund 53.500 Euro erhältlich.

Polestar punktet mit Ausstattung

Der Polestar 2 bietet dem Fahrer serienmäßig unter anderem ein Glasdach, Vorder- und Rücksitze mit Sitzheizung und Lenkradheizung. Ein großes vertikales Display mit Touchscreen soll für eine übersichtliche und intuitive Benutzeroberfläche sorgen. Der P2 ist zudem das erste Fahrzeug, das mit einem Android-basierten Infotainment-System ausgerüstet ist. Für mehr Sicherheit beim Fahren sorgen adaptive Geschwindigkeitsregelung, Spurhalteassistent, Totwinkelassistent, Querverkehrswarnung mit automatischer Bremsfunktion, 360-Grad-Rundumsicht, Verkehrszeicheninformation als auch Einparkhilfe vorne und hinten.

Der Tesla Model 3 bietet in der Fahrzeugmitte einen großen Monitor im Querformat. Daneben bietet er unter anderem serienmäßig Vordersitze mit elektrischer Verstellfunktion, Vorder- und Rücksitze mit Sitzheizung, ein Premium-Audiosystem, elektrisch einklappbare, beheizbare Außenspiegel, eine adaptive Geschwindigkeitsregelung und einen aktiven Spurhalteassistenten.

Während Model 3 Long Range und Performance hinsichtlich Stauraum und Reichweite dem Polestar 2 überlegen erscheinen, dürfte der Polestar 2 bei der Ausstattung überzeugen. Gegenüber den beiden Tesla-Modellen, die hinsichtlich technischer Daten besser mit dem Polestar 2 vergleichbar sind, als die Standard Plus-Variante des Model 3, bietet die neue Fließheck-Limousine des Volvo-Tochterunternehmens zudem einen Preisvorteil. Zu kaufen gibt es den P2 nur online, Interessenten können ihn aber vorab in Polestars Ausstellungsräumen, den sogenannten Spaces, vorab genauer unter die Lupe nehmen.

Bleibt abzuwarten, ob Polestar mit seinem P2 potenzielle Tesla-Kunden abgreifen und dem US-Elektroautobauer Konkurrenz machen kann.

Redaktion finanzen.at

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Bildquelle: Polestar

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