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"Herkules-Aufgabe" 17.11.2023 20:52:00

Jim Cramer: So haben sich die "Magnificent Seven"-Aktien in diesem Jahr bisher geschlagen

Jim Cramer: So haben sich die "Magnificent Seven"-Aktien in diesem Jahr bisher geschlagen

• Schwierigkeiten bei Investitionen in "Magnificent Seven"
• Jim Cramer beleuchtet in CNBCs "Mad Money" die Hintergründe
• Anleger könnten "viel Geld verdienen"


In der CNBC-Sendung "Mad Money" sprach Jim Cramer kürzlich über mögliche Schwierigkeiten, trotz der hohen Volatilität an den "Magnificent Seven"-Aktien festzuhalten. Der Börsenexperte bezeichnete es als "Herkules-Aufgabe". Letztlich könnten Anleger durch die Investitionen in Alphabet, Amazon, Apple, Meta, Microsoft, NVIDIA und Tesla aber "viel Geld verdienen".

Google-Mutter Alphabet

Alphabet sei Cramer zufolge eine schwierige Aktie, unter anderem aufgrund der Kartellklagen des Justizministeriums, der Konkurrenz im Bereich der KI durch Microsoft aber auch wegen Problemen mit der Google Cloud. "Gleichzeitig verfügt Alphabet über 24 YouTube-Franchises und ein bemerkenswertes Suchgeschäft", hebt Cramer lobend hervor. Er rät daher: Anleger sollten den Fokus nicht zu sehr auf die Gewinneinbußen im Cloud-Bereich, die im letzten Quartal gemeldet wurden, legen. "Kurz gesagt, außer dem Fehler in der Google Cloud ist eigentlich nichts auszusetzen", heißt es in "Mad Money". Wer seine Alphabet-Aktie verkauft hat, habe seiner Meinung nach einen Fehler gemacht.

Handelsgigant Amazon

"Amazon war schon seit Ewigkeiten steinig", merkt Cramer anfangs an. Der Konzern habe ebenfalls Druck durch Kartellklagen erfahren müssen. Darüber hinaus habe es Bedenken wegen der Verluste von Marktanteilen der Web-Services-Sparte gegeben. Sorgen bezüglich der Inflation sowie dem Anleihenmarkt hätten den Aktienkurs nach unten getrieben. Cramer lobte allerdings das vergangene Quartal sowie Amazons Kostensparmaßnahmen. "Nach diesem Quartal kamen Käufer und blieben, weil die Zahlen wirklich bemerkenswert waren und die Kostensenkungen unerbittlich waren." Der Amazon-Aktie traut der Börsenexperte daher nun einiges zu: "Ich denke, dass dies von allen diejenige ist, die nach Microsoft am ehesten einen neuen Höchststand erreichen wird".

iKonzern Apple

Die Apple-Aktie wurde von einigen Analysten im Laufe des Quartals abgestuft, unter anderem wegen rückläufiger Hardware-Verkäufe und des schwierigen Geschäfts in China. "Der Rap war einfach. Apple hat keine Telefone, von denen die Leute begeistert sind. China war schrecklich. Es handelt sich nicht um eine Wachstumsaktie. Was hätte Dich daran festgehalten?", so Cramer. Er lobte allerdings die Kundenzufriedenheit und auch die wachsende Zahl von Nutzern in Entwicklungsländern. Cramer zeigte sich in der CNBC-Sendung letztlich zuversichtlich: "Wie Sie sehen, geht es bergauf, bergauf, bergauf".

Meta Platforms

"Meta Platforms ist auf dem Vormarsch. Reels ist auf dem Plan so weit voraus, dass es letztendlich mit TikTok konkurrieren wird. Instagram ist heiß. Im Wert von mehreren zehn Milliarden Dollar", betont Cramer begeistert. Ihm zufolge hätten einige Bedenken wegen langsamerer Anzeigenverkäufe geäußert. Dies sei jedoch ein vorübergehendes Problem, insbesondere aufgrund der Unruhen im Nahen Osten. Der Experte ist daher weiterhin optimistisch und glaubt an die Meta-Aktie.

Techriese Microsoft

Die Tatsache, dass Microsoft Vorabausgaben für KI meldete, ohne dafür wesentliche Einnahmen erzielt zu haben, habe der Aktie des Softwaregiganten geschadet, erklärt Cramer. Mittlerweile habe der Konzern jedoch gezeigt, dass er fähig sei, seine KI-Investitionen zu monetarisieren. "[…] und jetzt fangen sie an, auf die Beine zu kommen."

Chiphersteller NVIDIA

Sorgen über das US-Verbot für den Verkauf von Technologiechips an China könnten Cramer zufolge dafür gesorgt haben, dass sich einige Investoren aus China zurückgezogen hätten. "Jedes Mal, wenn die NVIDIA-Aktie fiel, flohen Menschen. Nach dieser Aktie werde ich am häufigsten gefragt, wenn ich durch die Straßen gehe oder ein Eagles-Spiel verlasse". Der Experte betonte aber auch die herausragende Rolle von NVIDIA in der Herstellung von Chips, die im Rahmen der KI unerlässlich sind: "Viele Menschen glauben nicht, dass ein einzelnes Unternehmen diesen gesamten Markt für sich allein haben könnte. Doch NVIDIA tut es. Es hat praktisch den Markt erfunden". Cramer rät: "Besitzen Sie es, handeln Sie es nicht".

E-Autopionier Tesla

"Das ist eine schwierige Frage, Tesla hat ein nicht so tolles Quartal gemeldet", merkt Cramer an. Aufgrund des CEOs Elon Musk sei der E-Autopionier dennoch weiterhin wertvoll. Aber: "Der Besitz von Tesla erfordert also einen Vertrauensvorschuss".

Cramers Fazit für das Jahr 2023 bislang lautet zusammenfassend: "Es war nicht einfach, es mit den Magnificent Seven aufzunehmen. Man musste gegen so viele Trends ankämpfen, so viele offensichtliche Schwachstellen, so viele ausgesprochene Neinsager. Denken Sie daran: So offensichtlich diese Gewinner im Nachhinein auch erscheinen mögen, es war sehr leicht, sie auszutricksen".

Redaktion finanzen.at

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