Gewinn Rückläufig 23.05.2024 17:51:00

SBO-Aktie dennoch unter Druck: SBO verzeichnet in Q1 weniger Umsatz

SBO-Aktie dennoch unter Druck: SBO verzeichnet in Q1 weniger Umsatz

Auch der Auftragseingang lag mit 118,6 Mio. Euro deutlich unter jenem des Vorjahres, wie das Unternehmen am Donnerstag in der Früh mitteilte.

"Unsere Ergebnisse für das erste Quartal zeigen aufgrund der unterschiedlichen Marktbedingungen in den einzelnen Regionen ein uneinheitliches Bild", sagte SBO-Chef Klaus Mader laut Mitteilung. In der Oilfield Equipment-Division (OE) habe die kürzlich erworbene Praxis Completion Technology zum Wachstum im Nahen Osten beigetragen, während das US-Geschäft der Division zunehmendem Marktdruck ausgesetzt gewesen sei.

Zuletzt seien die Auftragseingänge leicht gestiegen, was vor allem der AMS-Division (Advanced Manufacturing & Services) zu verdanken sei. "Das ist ein ermutigendes Signal für eine steigende Nachfrage, die wir auch im zweiten Quartal erwarten", so Mader. "Wir setzen weiterhin auf die Diversifizierung unseres Produktportfolios und die regionale Expansion in die Wachstumsmärkte des Nahen Ostens und Asiens." So hat SBO im ersten Quartal den deutlichen Ausbau der Niederlassung in Saudi-Arabien fortgesetzt.

Der Umsatz der im Leitindex ATX der Wiener Börse notierten SBO ging im Startquartal von 147,3 Mio. Euro im vergangenen Rekordjahr auf nun 146,7 Mio. Euro zurück. Das EBITA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) sank von 33,4 Mio. auf 28,8 Mio. Euro. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) war von 26,7 Mio. auf 20,6 Mio. Euro rückläufig und vor Steuern blieb ein Gewinn von 19,2 Mio. Euro nach 27,0 Mio. Euro vor einem Jahr. Nach Steuern blieb unterm Strich ein Nettogewinn von 15,0 Mio. Euro (nach 21,3 Mio. Euro), was ein Ergebnis je Aktie von 0,95 Euro ergibt (Q1/2023: 1,35 Euro).

Für den Öl- und Gassektor bleibe man positiv gestimmt und sei zuversichtlich, dass das Kerngeschäft weiter wachsen wird, heißt es in der Mitteilung - beziffern will man die Ergebniserwartungen für das weitere Geschäftsjahr nicht. Der Aufbau eines neuen Geschäftsbereichs mit grünen Technologien, etwa in der Geothermie, soll fortgesetzt werden.

SBO-Aktie verliert nach Zahlenvorlage

Die Aktie des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann Oilfield (SBO) hat am Donnerstagvormittag an der Wiener Börse auf die Vorlage von Quartalsergebnissen mit einem deutlichen Kursverlust reagiert. Die SBO-Aktie verlor im Wiener Handel schlussendlich 6,94 Prozent auf 42,90 Euro. Der Gesamtmarkt repräsentiert durch den ATX fiel ebenfalls etwas.

SBO hat im 1. Quartal 2024 deutlich weniger Gewinn gemacht und weniger Aufträge an Land gezogen. "Aber wir vergleichen uns mit einem sehr, sehr starken Vorjahr", sagte Vorstandschef Klaus Mader am Donnerstag zur APA.

ivn/stf

<(APA)

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Bildquelle: Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG,Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG