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Auf lange Sicht 04.05.2021 21:44:00

Langfristig investieren - JPMorgan-Chef Jamie Dimon stimmt Warren Buffett zu

Langfristig investieren - JPMorgan-Chef Jamie Dimon stimmt Warren Buffett zu

• Jamie Dimon rät wie Warren Buffett zum langfristigen Investieren
• Nach dem richtigen Einstiegszeitpunkt zu suchen, lohnt sich nicht
• Dimon weiterhin optimistisch für Aktien

Der Börsenkenner und Chef der US-Investmentbank JPMorgan Jamie Dimon gilt als Investmentprofi, dem zahlreiche Anleger bei jeder Gelegenheit ihr Ohr leihen, wenn der Starinvestor etwas von seiner Börsenweisheit teilt. Dies geschah zuletzt während des Kunden-Webcasts der US-Bank in der letzten Woche. Hier wiederholte der Milliardär den Tipp für Anleger, sich für ein langfristiges Investment zu entscheiden, anstatt zu versuchen, Markthochs und -tiefs vorherzusagen, um den günstigsten Ein- und Ausstiegszeitpunkt an der Börse zu ermitteln. So verlautete Dimon: "Der schlaueste Investor der Welt, Warren Buffett, würde sagen, dass dies nicht die Art zu investieren ist".

Buffetts Value-Strategie lohnt sich

Dabei sei es laut dem Börsenprofi natürlich dennoch wichtig, nicht einfach in irgendetwas zu investieren, sondern sich im Vorfeld genau zu informieren, was den eigenen Bedürfnissen am besten entspreche, zum Beispiel in punkto Rente. Dies deckt sich jedoch ohnehin mit der Value-Strategie Buffetts, mit der er zu einem der reichsten Menschen weltweit aufstieg. Die Strategie sieht vor, unterbewertete Unternehmen zu finden, die sich durch ein Alleinstellungsmerkmal von der Konkurrenz unterscheiden und dieses über einen langen Zeitraum zu halten.

US-Wachstum laut Dimons Einschätzung weiterhin intakt

Auch wenn es an den Aktienmärkten seit dem Corona-Tief im März 2020 kontinuierlich bergauf ging und die wichtigsten Indizes in den USA und auch anderswo bereits neue Rekordhochs aufgestellt haben, sieht der Börsenexperte Dimon dennoch keine grauen Wolken am Himmel. So glaubt er daran, dass das US-Wachstum nachhaltig zunehmen dürfte, nachdem die Verbraucher im Zuge der Coronakrise 2 Billionen US-Dollar an Ersparnissen angehäuft hätten, die Haushalte wenig verschuldet seien und die Wirtschaft Schritt für Schritt wieder öffnen würde: "Es wird einen Boom geben und der könnte Jahre andauern", zeigt sich Dimon zuversichtlich.

Keine Angst vor hohen Bewertungen

Aufgrund dieses optimistischen Ausblicks ist der JPMorgan-Chef auch nicht besorgt angesichts der mittlerweile hohen Bewertungen am Aktienmarkt, da "die boomende Wirtschaft die heutigen Preise rechtfertigen" werde. Einzig das Szenario einer stark steigenden Inflation könnte den Aufwärtstrend stoppen, wenn die US-Währungshüter doch mehr unternehmen müssten, um die Wirtschaft wieder etwas abzukühlen. Es seien jedoch gerade Spekulationen wie diese, die dazu führten, dass Anleger sich nicht an den Rat von Buffett halten würden, und versuchten die künftigen Marktbewegungen vorauszusagen. Dazu gehört auch die Existenz von Blasen am Markt, von denen Dimon überzeugt ist, dass es sie aktuell gibt. Auf welche Werte er sich dabei konkret bezöge, das wollte der Bankenchef nicht verraten: "Ich bin nicht überrascht. Ich habe in der Welt noch nie einen Ort gesehen, an dem es keine Blasen oder ähnliches gegeben hätte. Menschen spekulieren und ich weiß nicht wieso".

Redaktion finanzen.at

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Bildquelle: Jemal Countess/Getty Images for Time,Adam Jeffery/CNB/CNBCU/Photo Bank via Getty Images,Anja Niedringhaus/AP

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