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Wirtschaftswunder 2015 04.05.2015 09:00:01

Mit diesen Aktien profitieren Anleger jetzt vom DAX

von C. Platt, A. Höß und F. Westermann, Euro am Sonntag

Bei den deutschen Premiumautobauern purzeln die Absatzrekorde. Das Konsumklima steht auf dem höchsten Stand seit Herbst 2001. Die Arbeitslosigkeit ist so niedrig, wie sie im März seit Jahrzehnten nicht mehr war. Und die öffentlichen Haushalte dürften im laufenden Jahr einen Überschuss von mehr als 20 Mil­liarden Euro erwirtschaften. Keine Frage: Es läuft rund in Deutschland.

Das sehen auch die führenden deutschen Wirtschaftsforschungs­institute so. Sie prognostizieren in ihrem vor wenigen Tagen erschienenen Frühjahrsgutachten für das laufende Jahr ein beachtliches Wirtschaftswachstum von 2,1 Prozent. Auch wenn die Bundesregierung mit ihrer Prognose von 1,8 Prozent und der Internationale Währungsfonds mit 1,6 Prozent noch etwas zurückhaltender sind: Allen Vorhersagen ist gemein, dass sie deutlich besser aus­fallen als die vorangegangenen Prognosen. Die deutsche Wirtschaft wird 2015 stärker wachsen, als es noch vor kurzer Zeit, am Jahresanfang, den Anschein hatte. Ein neues deutsches Wirtschaftswunder!

Natürlich kann ein Plus von etwa zwei Prozent mit den Boom-Zahlen aus den 50er-Jahren nicht mithalten. Doch dass nach mehreren Jahren mit schwachem Wachstum und Rezessionsängsten wieder eine Zwei vor dem Komma stehen könnte, sorgt für Euphorie, die sich auch am DAX ablesen lässt, der in der Nähe seines Allzeithochs notiert.

Dass die deutsche Wirtschaft an Fahrt gewinnt, deutete sich bereits seit geraumer Zeit an. So legte etwa der Konjunkturindex des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaft (ZEW) seit Oktober kräftig zu. Damals lag der Index, der die Stimmung unter rund 350 Finanzmarktteilnehmern misst, bei schlechten minus 3,6 Punkten. Im Februar 2015 übersprang er dagegen die Marke von 50 Punkten - was ihm zwölf ­Monate lang nicht gelungen war.

Auch die Tatsache, dass das Stimmungsbarometer am letzten Dienstag leicht nachgab, bremst die Begeisterung kaum. "Einige Marktbeobachter denken offenbar: Es geht Deutschland so gut - es kann ihm kaum noch besser gehen", kommentiert Holger Schmieding, Chefvolkswirt der Berenberg Bank, den leichten Rückgang des ZEW-Index im April.

Diese Einschätzung wird belegt durch die ZEW-Zahlen zur aktuellen wirtschaftlichen Situation: Die ist nach Ansicht der befragten Experten nämlich blendend. Der entsprechende Indexwert stieg von 55 auf 70 Punkte und erreichte damit den höchsten Stand seit Juli 2011.

Der Ifo-Index legte am vergangenen Freitag ­sogar noch eine Schippe drauf. Der Gradmesser für das Geschäftsklima in Deutschland stieg noch stärker, als Ökonomen erwartet hatten.
Der wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland basiert vor allem auf zwei Faktoren: dem Verfall des Ölpreises und der Euroschwäche. Der Ölpreis hat sich von Mitte 2014 bis Anfang 2015 mehr als halbiert und steht inzwischen trotz einer leichten Erholung noch immer rund 45 Prozent niedriger als im vergangenen Sommer. Auch die europäische Gemeinschaftswährung hat seit Mitte 2014 stark abgewertet. Mittlerweile gibt es für einen Euro nur noch 1,09 Dollar. Ende Juni 2014 lag der Wechselkurs gut 20 Prozent höher.

Beides ist Schmiermittel für die Wirtschaft - und für die deutsche ganz besonders. Niedrige Energie­kosten sind gut für fast jedes Unternehmen. "Doch Deutschland profitiert mit seinen zahlreichen Indus­trieunternehmen besonders von dem Preisrückgang", sagt Ernst Konrad von der Vermögensverwaltung Eyb & Wallwitz. Auch die Euro­schwäche hilft Deutschland stärker als anderen europäischen Staaten. Denn die schwache Währung nützt vor ­allem Exporteuren, da sie deren ­Waren im Nicht-Euro-Ausland billiger macht und dadurch die Nachfrage ankurbelt. Und hier ist die deutsche Wirtschaft besonders stark. Rund die Hälfte des Brutto­inlandsprodukts wird durch den ­Export erwirtschaftet, 63 Prozent der Ausfuhren gehen in Länder außerhalb der Eurozone.

Impulse aus dem Inland

Doch die Impulse für die Wirtschaft kommen nicht nur von außen. Der deutsche Arbeitsmarkt läuft gut. Die Zahl der Erwerbstätigen liegt inzwischen bei 42,5 Millionen, für 2016 wird 43,2 Millionen ­gerechnet. Umgekehrt sank die Arbeitslosenzahl auf zuletzt 2,9 Millionen Menschen, was einer Quote von 6,8 Prozent entspricht - Tendenz weiter fallend.

Zusätzlich steigen die Gehälter. So erhalten die Beschäftigen der Metall- und Elektroindustrie seit April 3,4 Prozent mehr Geld, die Angestellten im öffentlichen Dienst der Länder 2,1 Prozent in diesem und 2,3 Prozent im kommenden Jahr. "Diese Abschlüsse geben die Richtung für weitere Verhandlungen in anderen Branchen vor", sagt Karsten Junius, Chefvolkswirt der Bank J. Safra Sarasin. Dazu stärkt der niedrige Ölpreis die Kaufkraft der Verbraucher.

Das alles führt dazu, dass sich die Bundesbürger im Durchschnitt mehr leisten können. Der Konsum entpuppt sich im aktuellen Aufschwung also - anders als früher - als starke Stütze. "Der private Konsum dürfte in diesem Jahr um mindestens 2,5 Prozent zulegen und ­damit deutlich stärker wachsen als 2014", sagt Junius. Da gab es ein Plus von 1,2 Prozent.

So rosig die Aussichten auch sind: Der Aufschwung kommt einigermaßen unerwartet über Deutschland. Noch vor zehn Monaten notierte der Ölpreis bei mehr als 110 Dollar und Europas Unternehmen ächzten unter dem starken Euro, der mehr als 1,35 Dollar wert war. Der Absturz von Rohstoff und Währung seither: ein beispielloses Konjunkturprogramm. Doch gegenläufige Entwicklungen sind nicht ausgeschlossen.

Auch das internationale Umfeld ist nicht gerade rosig. Wie es mit Griechenland weitergeht, ist noch offen. Jede anstehende Rückzahlung, die Athen an Schuldner zu leisten hat, wird hinterfragt und löst Unsicherheiten aus. Und die sind nicht nur schlecht für die Kapitalmärkte, sondern auch für das Vertrauen der europäischen Konsumenten.

Die bevorstehende Wahl in Großbritannien sorgt ebenfalls für Auf­regung. Gewinnt der amtierende Regierungschef David Cameron mit seinen Konservativen, soll 2017 ein Referendum stattfinden, in dem die Briten über einen Verbleib ihres Landes in der EU abstimmen. Das dürfte insbesondere an den Kapitalmärkten für schlechte Stimmung sorgen. Doch immerhin dürfte die deutsche Wirtschaft vom Wahlausgang zunächst nicht betroffen sein.

Wesentlich größere Auswirkungen hätte eine Eskalation der Ukrai­ne-Krise. Momentan spielt das verschnupfte Verhältnis zu Russland zwar eine untergeordnete Rolle und der Aufschwung in der Wirtschaft und am Aktienmarkt lässt sich dadurch nicht bremsen. Doch ein Aufflammen kann den Ausblick schnell verschlechtern.

Die größte Gefahr für die deutsche Konjunktur kommt wie so oft aus Fernost: Die Großmacht China sucht nach einem neuen Wirtschaftsmodell, das auf privaten Konsum anstelle staatlicher Investitionen setzt. Doch die Umstellung ist schwierig und kostet Wachstum. Die Dynamik ist so gering wie seit mehr als zwei Jahrzehnten nicht: Erstmals seit 1990 könnte das chinesische Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um weniger als sieben Prozent zulegen. Der Umbau der Staatskonzerne, der abkühlende Immobilienmarkt und der schwächelnde Konsum bremsen das chinesische Wachstum - und gefährden das deutsche, denn China zählt zu den wichtigsten Handelspartnern Deutschlands.

Deutsche Aktien

Der DAX gönnt sich angesichts dieser Risiken seit einigen Wochen eine Verschnaufpause. Zuvor hatten die niedrigen Zinsen und die Geldschwemme der Europäischen Zen­tralbank den Index Mitte März erstmals über die Marke von 12.000 Punkten gehievt. Die guten Konjunkturaussichten für Deutschland könnten nun nötige Impulse zur Fortsetzung der Aktienrally liefern.

Denn Analysten rechnen damit, dass die 30 DAX-Unternehmen ihren Gewinn 2015 auch dank des Wirtschaftsaufschwungs um knapp zehn Prozent steigern werden. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von mehr als 15 für 2015 ist der DAX zwar nicht billig, aber auch nicht übertrieben teuer. Im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre lag das KGV bei knapp 13. Obwohl der deutsche Leitindex auf Rekordniveau notiert, ist die Bewertung im Vergleich zu den vergangenen zwei Jahren sogar leicht gesunken. Zurückzuführen ist das auf die starke Gewinndynamik der deutschen Bluechips.

Betrachtet man außerdem den DAX-Kursindex, bei dessen Berechnung - anders als beim allseits bekannten DAX-Performanceindex - die Dividenden unberücksichtigt bleiben, haben die deutschen Bluechips gerade einmal das Niveau zur Jahrtausendwende erreicht. Nach dieser Methode werden alle wichtigen internationalen Indizes berechnet. Nach dem Kursindex haben die deutschen Bluechips also durchaus noch Aufholpotenzial.

Einige Branchen profitieren stärker vom Aufschwung als andere. €uro am Sonntag hat diese Sektoren beleuchtet und fünf Aktien herausgefiltert, die jedes langfristig orientierte Depot bereichern.

Maschinen-/Anlagenbau

Deutsche Maschinen zählen zu den Exportschlagern der deutschen Wirtschaft. Rund drei Viertel aller hierzulande hergestellten Maschinen werden ausgeführt. Im Ausland reißen sich die Kunden um Qualität made in Germany. Dank der anhaltenden Euroschwäche haben die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer, die dadurch ihre Produkte im Ausland billiger anbieten können, ein weiteres Verkaufsargument. Im Dreimonatsvergleich Dezember 2014 bis Februar 2015 stiegen die Auslandsaufträge laut Angaben des Branchenverbands VDMA um sechs Prozent.

Krones, der Weltmarktführer bei Abfüll- und Verpackungsanlagen, profitiert von seiner starken inter­nationalen Stellung und insbesondere von der hervorragenden Wettbewerbsposition in den Schwellenländern. Auch beim Düsseldorfer Maschinenbaukonzern Gea läuft die Fertigung auf Hochtouren. Der niedrige Ölpreis belastet zwar das Geschäft mit der Öl- und Gasindustrie. Der Geschäftsbereich steuert allerdings nur einen geringen Teil zum Umsatz bei. Mit einem Anteil von über 70 Prozent ist das Geschäft mit der Milch-, Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie entscheidend - und hier steigt die Nachfrage stetig. Die Aktie ist zwar etwas höher bewertet als Krones - dafür überzeugt Gea mit höheren Wachstumsraten.

Automobilbranche

Nicht nur Maschinen, auch Autos aus Deutschland finden im Ausland reißenden Absatz. Wachstumstreiber sind die USA und China. In beiden Märkten sind die deutschen Premiummarken Audi, BMW und Mercedes Marktführer in ihrem Segment und erzielen noch immer teils hohe zweistellige Zuwachsraten. Obwohl viele der Fahrzeuge inzwischen direkt vor Ort - etwa in den USA - gebaut werden, kommt den deutschen Herstellern der schwache Euro entgegen.

Aber auch in Europa fahren die deutschen Autobauer auf der Überholspur. Allerdings liegen die Absatzzahlen auf dem europäischen Markt noch immer weit unter dem Niveau vor der Wirtschaftskrise. Darunter leiden aber vor allem die Massenhersteller - die deutschen Premiummarken genießen einen Sonderstatus. So erzielte etwa Mercedes im März in Europa mit einem Plus von 16 Prozent auf über 89.000 Fahrzeuge einen neuen Absatzrekord. Noch besser lief es in China - hier legten die Verkäufe um rund ein Fünftel auf über 30.000 Fahrzeuge zu. Auch das ist ein neuer Rekord. Genau wie Mercedes fahren auch BMW und die VW-Tochter Audi von Rekord zu Rekord - im März feierten beide neue Absatzhochs.

2015 werden die deutschen Autobauer wohl wieder neue Bestmarken aufstellen. Angesichts der jungen Modellpalette hat Daimler derzeit etwas mehr Drehmoment als Konkurrent BMW. Audi ist ebenfalls hervorragend aufgestellt, allerdings kämpft der Mutterkonzern VW mit Problemen vor allem in den USA.

Konsum

Die Erfolge im Export haben auch Einfluss auf den Konsum in Deutschland. Insbesondere in exportorientierten Unternehmen dürfen die Beschäftigten auf Lohnzuwächse und Prämien hoffen. Daimler etwa zahlte seinen Tarifbeschäftigten für das Erfolgsjahr 2014 eine Prämie von 4.350 Euro. Wer bei Porsche arbeitet, durfte sich sogar über 8.600 Euro freuen. Geld, das die Deutschen immer öfter auch ausgeben, statt es zur Seite zu legen.

Der Einzelhandelsverband HDE rechnet für das Gesamtjahr mit einem Umsatzplus von 1,5 Prozent. Angesichts niedriger Zinsen geben die Deutschen immer mehr Geld für hochwertige Konsumgüter aus. Von den steigenden Konsumausgaben profitiert etwa der Handelsriese ­Metro mit seinen Elektromärkten Media Markt und Saturn, die immer stärker auf den Onlineauftritt setzen. Zum amerikanischen Onlineriesen Amazon klafft allerdings noch eine enorme Lücke. Außerdem leidet der stark in Russland engagierte Handelsriese unter dem anhaltenden Ukraine-Konflikt.

Besser läuft es für Zalando. Mit Schuhen, Kleidung und Accessoires setzte der Onlinehändler im vergangenen Jahr 2,2 Milliarden Euro um - über die Hälfte trug die DACH-Region Deutschland, Österreich und Schweiz bei. Unter dem Strich blieb ein Gewinn in Höhe von 47 Millionen Euro hängen.

Wer sein Geld nicht für neue Schuhe oder einen Fernseher ausgibt, wird vielleicht bei CTS Eventim fündig. Events wie das Musical "König der Löwen" oder Live-Auftritte wie von Comedy-Star Mario Barth begeistern Tausende und bescheren dem Ticketvermarkter und Konzertveranstalter gute Geschäfte.

Immobilien

Auch der Immobiliensektor sollte von der Konjunktur erfasst werden. Schon länger profitiert er vom niedrigen Zinsniveau. "Die Hoffnung ist groß, dass in der zweiten Phase des Aufschwungs der Bausektor anspringt", sagt Volkswirt Junius.

Die Architekturbüros dürfen auf gute Geschäfte hoffen. Deren Software liefern Entwickler wie Nemetschek und RIB Software. Nach dem Rekordjahr 2014 strebt Nemetschek 2015 neue Bestwerte bei Umsatz und Gewinn an. Auch beim deutlich kleineren Konkurrenten RIB ist man zuversichtlich, an das starke Vorjahr anknüpfen zu können. Der Umsatz soll um bis zu einem Drittel zulegen. Beide Aktien sind allerdings nicht billig. Mit einem KGV von rund 14 zählt die Aktie des Hausbauers Helma Eigenheimbau zu den günstigsten Immobilienwerten. Das Unternehmen rechnet 2015 mit einem Umsatzanstieg um ein Fünftel auf 210 Millionen Euro. Im kommenden Jahr sollen bereits 260 Millionen Euro durch die Bücher fließen.

Investor-Info

Gea Group
Erfolgreicher Mittelständler

Der Anlagenbauer ist auf die Nahrungsmittel­industrie spezialisiert und profitiert vom steigenden Wohlstand und der wachsenden Bevölkerung der Schwellenländer. Mit einem KGV von 26 für das ­ laufende Jahr ist die Aktie zwar kein Schnäppchen mehr. Angesichts der hervorragenden Zukunftsperspektiven ist sie dennoch ein attraktives Langfristinvestment.

Daimler
Starker Dauerläufer

Nach dem Rekordjahr ist vor dem Rekordjahr: 2015 will der Autobauer Umsatz, Absatz und Gewinn weiter steigern. Analysten rechnen beim Nettogewinn mit einem Plus von zehn Prozent auf 7,7 Milliarden Euro. 2016 soll das Ergebnis auf 8,5 Milliarden zu­legen. Mit einem KGV von rund zwölf ist die Aktie nicht zu teuer. Basisinvestment für Anleger, die auf den deutschen Aufschwung setzen wollen.

Zalando
Deutscher Internetstar

Der Internethändler hat sich zu einer echten Größe im deutschen Onlinehandel entwickelt. Analysten rechnen damit, dass Zalando 2017 rund vier Milliarden Euro umsetzt und 150 Millionen Euro verdient. 2015 soll der Umsatz um 25 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro steigen. Beim Nettogewinn rechnen Analysten mit einem Plus um etwa die Hälfte auf 73 Millionen Euro. Die Aktie ist nicht billig. Spekulativ.

CTS Eventim
Profitabler Eventmanager

Die Deutschen geben immer mehr Geld für ihre ­Freizeit aus. Ein Trend, von dem CTS profitiert. 2015 wird CTS seinen Umsatz voraussichtlich um fünf Prozent auf 720 Millionen Euro steigern. Der Nettogewinn dürfte um 15 Prozent auf knapp 90 Millionen Euro zulegen. Aufgrund der recht hohen Bewertung eignet sich die Aktie für risikofreudige Anleger.

Helma Eigenheimbau
Aussichtsreicher Häuslebauer

Das Geschäft des Eigenheimbauers brummt. Nach einem Umsatzsprung auf 210 Millionen Euro in ­ diesem Jahr rechnen Analysten im Jahr 2017 bereits mit Erlösen von rund 320 Millionen Euro. Wachstumsraten, die eher an ein Internetunter­nehmen als an einen soliden deutschen Mittel­ständler erinnern. Die Aktie hat auch nach der jüngsten Kursrally noch Potenzial nach oben.

Globax-Zertifikat
Export gewinnt

Der GLOBAX - die Abkürzung steht für German Global Export Index - von €uro am Sonntag setzt auf Unternehmen aus DAX und MDAX, die einen besonders hohen Umsatzanteil außerhalb Europas erzielen. 30 Werte gehören zum GLOBAX, etwa Daimler oder Dürr. Anleger können vom GLOBAX mit einem Zertifikat der Deutschen Bank profitieren. Die Managementgebühr liegt bei 1,5 Prozent jährlich.

ETF auf DAX und MDAX
Kompaktes Indexpaket

Wer breit in deutsche Aktien investieren will, kann einen ETF kaufen, der den DAX nachbildet. Der DAX machte in den vergangenen fünf Jahren rund 90 Prozent Plus. Noch dynamischer war mit 140 Prozent der industrielastige ­Nebenwerteindex MDAX, auf den es ebenfalls ETFs gibt (etwa von iShares, ISIN: DE0005933923).

DWS Aktien Strat. Deutschland
Bewährter Aktienfonds

Zu den wenigen Fonds für deutsche Aktien, die den DAX in den vergangenen fünf Jahren weit hinter sich ließen, gehört mit 150 Prozent Plus der DWS Aktien Strategie Deutschland. Fondsmanager Henning Gebhardt investiert sowohl in DAX-Titel als auch in Nebenwerte und kann bei Bedarf einen Teil des Kapitals etwa in Bargeld und Derivate umschichten, um Abstürze abzufedern.

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