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Beschwerde abgewiesen 21.09.2021 17:58:00

VIG-Aktie schließt schwächer: Ungarn blockiert weiterhin VIG-Kauf des Aegon-CEE-Geschäfts

VIG-Aktie schließt schwächer: Ungarn blockiert weiterhin VIG-Kauf des Aegon-CEE-Geschäfts

Die gemeinsam mit Aegon eingebrachte Beschwerde gegen den ablehnenden Bescheid des ungarischen Innenministeriums wurde durch den Hauptstädtischen Gerichtshof in Budapest abgewiesen, teilte die VIG am Dienstag mit.

Am 6. April 2021 hatte die VIG den Bescheid erhalten, in dem das ungarische Innenministerium den geplanten Erwerb der Aegon-Gesellschaften in Ungarn durch ein ausländisches Unternehmen untersagt. Gegen diesen Bescheid hatte die VIG gemeinsam mit Aegon das erste mögliche Rechtsmittel ergriffen und am 5. Mai 2021 beim Hauptstädtischen Gerichtshof in Budapest eine Beschwerde eingereicht.

"Wir bedauern diese vorläufige Entscheidung, werden aber dagegen innerhalb der nächsten 30 Tage ein weiteres Rechtsmittel beim Obersten Gerichtshof Ungarns einbringen", sagte VIG-Chefin Elisabeth Stadler laut Mitteilung. "Unabhängig davon sind wir weiterhin in konstruktiven Gesprächen mit dem Finanzministerium, um die Möglichkeiten für einen positiven Abschluss der Akquisition abzuklären." Grünes Licht von den Wettbewerbshütern der EU-Kommission für den Aegon-Deal hat die VIG bereits Mitte August erhalten.

Das CEE-Geschäft der Aegon besteht aus rund 15 Gesellschaften in Ungarn, Polen, Rumänien und der Türkei, dabei bilden den Hauptteil die ungarischen Gesellschaften (Versicherung, Pensionskasse, Asset Management und Servicegesellschaft). Die VIG würde in Ungarn mit dem Kauf Marktführer, hieß es im Frühjahr. Im November hatte die VIG die Übernahme des Aegon-Osteuropageschäfts in Ungarn, Polen, Rumänien und der Türkei um 830 Mio. Euro bekanntgegeben. Das Closing war zunächst für das zweite Halbjahr 2021 erwartet worden.

In Wien schlossen die VIG-Papiere 0,21 Prozent niedriger bei 24,20 Euro.

ivn/cri

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Bildquelle: Vienna Insurance Group/Robert Newald,Vienna Insurance Group / Robert Newald